Schlagabtausch im Keller

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Leihgestern (pot). Das Derby in der Frauenhandball-Landesliga Mitte gewann die TSG Leihgestern II mit 23:21 (11:10) gegen den TV Hüttenberg II.

TSG Leihgestern II - TV Hüttenberg II 23:21

»Wir haben insgesamt zu viele Offensivgelegenheiten liegen gelassen, was am Ende den Ausschlag gegen uns gegeben hat«, erklärte Stefan Mappes, Trainer der Hüttenbergerinnen.

Für beide Teams ging es letztendlich um wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt, welche die Gastgeberinnen am Ende für sich verbuchen konnten. In der ersten Spielhälfte ergab sich ein offener Schlagabtausch mit Fokus auf einer starken Abwehrleistung auf beiden Seiten. Auch wenn sich die Leihgesternerinnen in der 18. Minute durch Michelle Heller erstmals mit 7:5 absetzen konnten, so war dieser Vorsprung nicht nachhaltig und der TVH konnte diesen wieder ausgleichen. So ging es auch mit einer sehr schmalen Führung der Hausherrinnen in die Halbzeitpause, wobei diese bis zur 49.Spielminute benötigten, um durch Carolin Käs beim 19:15 erstmals deutlicher zu enteilen. »Im Prinzip haben wir uns eigentlich immer wieder gute Gelegenheiten erarbeiten können, aber wir konnten das Ganze nicht in Tore ummünzen«, monierte Mappes.

Das machten die Gastgeberinnen in der Gesamtheit etwas besser und erhöhten durch einen doppelten Treffer von Lisa-Marie Junker in der 51. Minute sogar auf 21:16. Im Grunde genommen war das bereits eine leichte Vorentscheidung zugunsten der TSG, welche den TVH an dieser Stelle bereits weit genug distanziert hatte. »Kämpferisch und von der Einstellung betrachtet, kann ich der Mannschaft keinen Vorwurf machen, aber es reicht dann nicht, wenn man zu viele Chancen liegen lässt«, so Mappes.

Leihgestern: Weier, Schnaubelt; Voelkel (2), van Wickern (3), Eiskirch (1), Heller (9/4), Junker (4), Mohr, Käs (1), Ferber (2), Kerdi, Sanchez Perez (1), Janoth, Keuken

Hüttenberg: Martin, Müller; Klaus (3), Couper, Happel (2), Herzberger (2), Lenkl, Patzschke (3), Rüpprich (1), Schicketanz, Löffler, Schlicht (1), Taylor (3), Andermann (6/2)

Zuschauer: 80 - Schiedsrichter: Weber/Winter - Siebenmeter: 4 /4 : 3/2 - Zeitstrafen: 2:0

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