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Schlüsse aus Lehrstunde ziehen

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Lich (sks). Das frischgebackene Regionalliga-Aufstiegsteam von Lich Basketball will am Samstag (19 Uhr) gegen die TSG Reutlingen den ersten Saisonsieg einfahren. Zuletzt hatte man Lehrgeld gezahlt. Für Coach Viktor Klassen war die 71:78-Auftaktpleite bei ambitionierten Fellbach Flashers zwar »kein Beinbruch«. Wichtig sei nun aber, aus dieser »Lehrstunde« die richtigen Schlüsse zu ziehen.

Lich Basketball - TSG Reutlingen (Samstag, 19 Uhr)

»Wir müssen immer bereit sein, um in dieser Liga mitzuhalten«, konstatiert der Aufstiegstrainer, dessen Team fast komplett zusammen geblieben ist, aber durch den Ex-Licher Johannes Lischka (von den 46ers II) ergänzt wurde.

Lischka und der Anker des Vorjahres, Yannik Ribbecke, waren es auch, die gegen Fellbach mit 19 und 21 Punkten dafür sorgten, dass man lange um den Sieg mitspielte. Über drei Viertel verwickelte man das Heimteam in einen komplett offenen Schlagabtausch, am Ende kostete ein schwaches zweites Quarter den Sieg.

Reutlingen unterlag zum Auftakt Stuttgart. Statt auf den Gegner, der mit Nick Mosley einen überragenden Innenspieler in den Reihen hat, will Klassen aber allein auf das eigene Team blicken: »Wir werden die Niederlage aufarbeiten und uns entsprechend vorbereiten. Am Ende wird es aber auf uns ankommen: wie wollen wir es mit ihnen aufnehmen?«

An Einstellung habe es bereits gegen Fellbach nicht gemangelt. Lernen müsse Lich Basketball nun aber, dass die Früchte in der Regionalliga 1 etwas höher hängen. Die Regio II hatte Lich über Jahre nach Belieben (mit) dominiert, bevor im Vorjahr endlich der heiß ersehnte Wiederaufstieg in die vierte Liga glückte.

Straßenfeger

»Wir müssen noch eine Schippe drauflegen und konzentriert bleiben«, gibt Klassen die Route vor: »Dann haben wir eine Chance, um als Sieger vom Parkett zu gehen.« Verzichten muss der Ex-Aufbauspieler auf Point Guard Nils Pompalla, der bereits in Fellbach krankheitsbedingt fehlte. Der Stimmung wird das in der Dietrich-Bonhoeffer-Halle sicher keinen Abbruch tun. Immerhin ist es das erste Heimspiel der Saison. In der Bierstadt wird auch in diesem Jahr Basketball ein Straßenfeger bleiben - und jedes Spiel zur Party.

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