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Schlüsselphase vor Pause

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Von: Patrick Olbrich

Oberkleen (pot). Große Erleichterung bei der HSG Kleenheim/Langgöns. Ausgerechnet im Lokalderby in der Männerhandball-Oberliga Hessen gegen den TV Hüttenberg II platzte bei den Gastgebern nach acht erfolglosen Spielen in Folge der Knoten.

HSG Kleenheim/Lang. - TV Hüttenberg II 31:23

Gegen die Zweitligareserve gewannen die Kleebachtaler am Ende verdient mit 31:23 (13:9). »Ganz im Gegensatz zur letzten Woche haben wir überhaupt keinen Zugriff in der Abwehr und finden auch vorne zu wenig Lösungen. Gegen eine Mannschaft, die in diesem Derby dann mit aller Gewalt gewinnen muss, reicht das eben nicht«, resümierte Dirk Happel, Trainer der Gäste.

Schon früh legten die Grün-Weißen durch ihre schon oft bewiesene, agile 3:2:1-Defensive den Grundstein und gingen durch Nico Scheibel in der 8. Spielminute mit 4:1 in Führung. Dies zwang TVH-Coach Happel bereits in dieser frühen Anfangsphase zu einer Auszeit. In der Folge fanden die Hüttenberger besser in die Partie und hatten bis zur 18. Minute durch Frederick Lins auf 6:7 verkürzt. In dem insbesondere in der Defensive intensiv geführten Aufeinandertreffen folgte dann bis zur Halbzeitpause vielleicht die Schlüsselphase, als es der SGKL gelang, ihren Gegenüber klarer zu distanzieren.

So stockten die Gastgeber durch David vom Hagen bis zur 27. Minute auf 12:8 auf und erarbeiteten sich damit ein bemerkenswertes Führungspolster für die Kabinen. Auch nach dem Wiederanpfiff starteten die Kleebachtaler auf dem richtigen Fuß und zementierten ihren Vorsprung in der 42. Spielminute durch einen Siebenmeter, verwandelt vom treffsicheren Simon Patt, zum 18:12. Spätestens als Yannick Woiwod im letzten Viertel der Partie zum 25:18 verwandelte, waren die ersten Saisonpunkte der Hausherren gesichert (54.). »Das war ein sehr verdienter Sieg für uns, da wir es gerade in der Deckung geschafft haben, 60 Minuten lang eine konstant gute Leistung zu erbringen. Wir haben das Derby wohl auch ein bisschen besser angenommen«, lautet das Fazit von Julian Reusch, Trainer der Kleenheimer.

Kleenheim: Naß; Hoepfner (6/1), Hantl, Vom Hagen (5), Müller (1), Woiwod (2), Kollmann (2), Patt (8/2), Frenko (1), Klein, Scheibel (5), Gast (1)

Hüttenberg: Rüspeler, Schäfer; Hermann; Jockel (4), Lins (4), Martin, Uth (2), Krauhausen (2), Dahlhaus (2), Wrackmeyer (8/5), Bährens, Rüpprich, Tietböhl (1)

Zuschauer: 450 - Schiedsrichter: Reuther/Tobiasch - Zeitstrafen: 4:6 - Siebenmeter: 3/3 : 7/5 - Rote Karte: Rüspeler (43., Grobes Foulspiel)

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