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Schlüsselspiel in Holzheim

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Zupacken ist bei der HSG Pohlheim angesagt: Der Drittliga-Aufsteiger mit Moritz Lambrecht (links, gegen den Dutenhofener Jonas Müller) hat ein Heimspiel vor Augen. Foto: Sawellion © Sawellion

Pohlheim (mcs). Auch nach dem Derby bei der HSG Dutenhofen/Münchholzhausen muss die HSG Pohlheim in der Dritten Männerhandball-Liga noch auf die ersten Pluspunkte der neuen Saison warten.

HSG Pohlheim - DJK Waldbüttelbrunn (Samstag, 20 Uhr)

Damit ist das Team von Trainer Andi Lex nach vier absolvierten Partien neben der DJK Waldbüttelbrunn das einzige der Südwest-Staffel, das noch nichts Zählbares einfahren konnte. Müsig daher eigentlich zu erwähnen, dass der Begegnung am Samstagabend (20 Uhr) große Bedeutung zukommt, denn dann treffen der Tabellenvorletzte und das Schlusslicht in der Sporthalle in Holzheim im direkten Duell aufeinander. Nicht nur, um in der neuen Liga endlich anzukommen, sondern auch, um im Kampf um den Klassenerhalt einen Fuß in die Tür zu bekommen, für beide Mannschaften ein richtungsweisendes Aufeinandertreffen.

»Es war insgesamt kein gutes Spiel, sondern eines mit vielen Fehlern auf beiden Seiten, vorne wie hinten. Dutenhofen hat es in der zweiten Halbzeit aber geschafft, die Fehlerzahl zu reduzieren, während uns das nicht gelungen ist. Daher geht ihr Sieg auch auf jeden Fall in Ordnung« resümierte Lex das zurückliegende Derby, das seinem Team beim 27:31 die vierte Niederlage im vierten Saisonspiel einbrachte.

Der Gegner aus dem Landkreis Würzburg hat ebenfalls unschöne erste Drittliga-Wochen hinter sich. Zum Auftakt setzte es eine 17:29-Klatsche bei der HSG Rodgau Nieder-Roden, ehe gegen den TV Gelnhausen (25:30) und bei der TSG Haßloch (25:36) zwei weitere deutliche Niederlagen folgen. Und auch bei Meisterschaftsfavorit TuS Ferndorf gab es für die Unterfranken beim 30:41 am vergangenen Samstag nichts zu ernten. Dazu ereilte den Tabellenletzten schon zu Saisonbeginn großes Verletzungspech. So fällt Julian Stumpf mit einem Kreuzbandriss wohl die gesamte Saison aus, mit Yannick Bardina verletzte sich in Haßloch zudem ein weiterer wichtiger Leistungsträger schwer an der Hand.

»Es ist ein Heimspiel und definitiv eines, in dem wir punkten müssen. Dafür haben wir im Training unter der Woche schon alles investiert. Wir können aus dem Vollen schöpfen und hoffen, mit einer vollen Halle und der Unterstützung unser Fans im Rücken, endlich den Knoten lösen zu können. Aber ich bin guter Dinge, da die Jungs unter der Woche wirklich sehr konzentriert waren«, berichtet Lex.

»Guter Dinge«

Der Kader der Pohlheimer ist bis auf den Langzeitverletzten Torben Weinandt komplett. Beim Rückraumspieler, der mit einer Knieverletzung seit Anfang der vergangenen Runde fehlt, ist aber Licht am Ende des Tunnels in Sicht, denn Weinandt stieg unlängst zumindest schon wieder ins Mannschaftstraining ein.

»Ich denke, dass er vielleicht noch vier Wochen brauchen wird, bis er einen Stand erreicht hat, in dem er wieder eingreifen kann«, freut sich Pohlheims Trainer über die Fortschritte bei seinem schon so lange fehlenden Spieler.

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