Schmitts Blitzstart reicht den TSF nicht

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Gießen (mcs). Der FSV Schröck hat sich mit dem fünften Sieg im achten Heimspiel aus dem Fußballjahr 2021 verabschiedet. Das Team von Trainer Mehmet Sakarya setzte sich am Samstagnachmittag gegen die Turn- und Sportfreunde aus Heuchelheim mit 4:2 (1:1) durch, die die Vorrunde dennoch auf einem guten vierten Platz abschlossen. Auch ein Blitzstart brachte den Gästen im letzten Vorrundenspiel allerdings keine Punkte.

FSV Schröck - TSF Heuchelheim 4:2 (1:1): »Unter dem Strich geht der Sieg auf jeden Fall in Ordnung und ist verdient, da wir nach der Pause richtig stark gespielt und unsere Chancen auch effektiv genutzt haben«, berichtete FSV Sprecher Felix Krieger. »Hätte Heuchelheim in der starken Anfangsphase mehr aus der frühen Führung gemacht, wäre die Partie möglicherweise anders ausgegangen.«

In der Tat schien dessen Team nach dem Anstoß noch gar nicht auf dem Platz zu sein, denn nach einem langen Ball erzielte TSF-Torjäger Tobi Schmitt bereits nach wenigen Sekunden das 1:0. Und hätten die Heuchelheimer bei guten Chancen in den weiteren Minuten - unter anderem stand die Latte im Weg - die Führung ausbauen können, wäre der zehnte Saisonsieg vielleicht letztlich möglich gewesen.

So kam Schröck zu Beginn glimpflich davon und mit der ersten richtigen Chance direkt zum Ausgleich. Dabei staubte Verteidiger Marcel Seip (27.) nach einem Schuss von Alban Ademi in Torjägermanier zum 1:1 (27.) ab.

Nach der Pause kamen die Schröcker wesentlich besser in die Partie, erzeugten früh Druck und gingen durch einen verwandelten Foulelfmeter von Ademi nach 55 Minuten in Führung. Das war der Startschuss zu bärenstarken FSV-Minuten, die das Spiel dann letztlich schon entschieden.

Rohde gelingt nur Ergebniskosmetik

Dabei war es nach exakt einer Stunde Marcel Schmitt, der nach einem Ballgewinn in der eigenen Hälfte auf die Reise geschickt wurde, noch einen Verteidiger stehenließ und aus 16 Metern zum 3:1 einnetzte. Und nur zehn Minuten später war der Stürmer nach gleichem Strickmuster wieder unterwegs und traf erneut von der Strafraumgrenze zum 4:1.

Damit war die Partie natürlich entschieden, auch wenn sich Heuchelheim nicht aufgab und in der Schlussviertelstunde noch zu guten Chancen kam. Es reichte allerdings nur noch zum 2:4 durch den eingewechselten Michael Rohde. Der Anschlusstreffer kam in der Schlussminute allerdings viel zu spät.

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