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Schöne Erfolge für heimische Teams

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Von: Jan Anders

Gießen (and/red). Dank einer deutlichen Leistungssteigerung gelang dem KC 88 Wettenberg am zwölften Spieltag der Hessenliga zuhause gegen den auswärtsstarken Tabellennachbarn KSG Dillenburg-Herborn ein in der Einzelwertung äußerst umkämpfter 3:0-Erfolg, mit dem sich Jörg Schnell & Co auf Rang sechs verbessern können.

KC 88 Wettenberg - KSG Dillenburg-Herborn 4960:4439 (3:0/48:30): In der laufenden Saison hatten die Dillstädter bereits bei vier ihrer fünf Auswärtsauftritte gepunktet, in Wetzlar gar gewonnen, insofern war Wettenberg gewarnt.

Auf bestens präparierten Bahnen im Wißmarer Bürgerhaus gab es gleich zu Beginn ein Duell auf hohem Niveau, Christian Lenz (869/12) zeigte sich in bestechender Verfassung und vermochte mit Tages- und Saisonbestleistung Dillenburgs Topscorer Oliver Weller (854/11) zu stellen. Jörg Schnell (815/7) kam dagegen anfangs nicht auf Touren, dadurch fehlten ihm gegen Carlos Martinez (826/9) am Ende wichtige Hölzer für eine bessere Wertung. Der KC führte mit lediglich vier Hölzern und die Gäste hatten ihren Anspruch auf einen Teilerfolg mit zwei starken Zahlen eindrucksvoll untermauert.

Spannung im Schlussdrittel

Doch die KSG sollte ihr Pulver bereits im ersten Block verschossen haben und Wettenberg musste für den noch möglichen, vollen Erfolg nun um jede Wertung streiten. Im mittleren Abschnitt holten Wettenbergs Juniorenspieler Kai Göbler (808/6) und Jan Anders (846/10) daraufhin gegen Marcus Nadzeyka (794/3) und Carsten Grün (796/4) für die Schlussrechnung wichtige Vorteile und brachten ihr Team mit 68 Leistungspunkten (LP) in Front, sodass die Gesamtholzzahl keine Rolle mehr spielen sollte.

Im Schlussdrittel wurde es schließlich um den dritten Spielwertungspunkt interessant. Das lag aber nicht an den Gästen, hier musste der bereits angeschlagen ins Spiel gegangene Javier Martinez (383/1) nach zwei Bahnen verletzt aufgeben. Sein Blockpartner Helmut Klein (786/2) ließ nach starker Anfangsbahn nach und trug so ebenfalls nicht zur Ergebnisverbesserung seiner Farben bei.

Wettenberg hatte nun die Chance, aus eigener Kraft und ohne außerordentlichen Aufwand auch die Einzelwertung für sich zu entscheiden, hierzu mussten zumindest die durchaus machbaren 798 LP aus Block zwei überspielt werden. Während Youngster Tino Anders (821/8) von Beginn an auf einem guten Weg war und sich lediglich durch eine 195er-Schlussbahn eine weitere Wertung verbaute, machte Kai Uwe Schnell (801/5) es bis zur letzten Räume spannend. Mit seiner Punktlandung verhalf er dem KC dann aber zum entsprechend engen 3:0-Sieg und einem gelungenem Start ins neue Jahr.

M85 Mittelhessen - SKC Waldbrunn-Hadamar 4934:4849 (2:1/45:33): Meteor 85 hatte den Tabellenführer und designierten Meister zu Gast. Im ersten Block war es wieder einmal Michael Buhl (892 Holz, 12 Einzelwertungspunkte), der nach überragendem Spiel die Tagesbestmarke setzte.

Nervenstark

Robert Gellert (831, 9) lieferte sich mit Junioren-Auswahlspieler Jannis Schmitt (827, 8) ein spannendes Duell und konnte es mit Kämpferherz und Nervenstärke knapp für sich entscheiden. Da Düber (790, 3) verhältnismäßig schwach spielte, stand ein sattes Plus von 106 Holz zu Buche. Im Mittelblock dominierte der stärkste Gästespieler Weis (860, 11). Rolf Rohrbach (804, 6) spielte ab der dritten Bahn leicht angeschlagen mit angezogener Handbremse und nahm Eileen Schmidt (777, 2) noch einige Hölzer ab. René Junge (847, 10) überzeugte diesmal wieder und konnte seine guten Trainingseindrücke bestätigen. Die Gäste hatten nun vier Einzelwertungspunkte bei einem Rückstand von 120 Holz.

Im Schlussblock ergab sich nun die Chance auf mögliche drei Punkte für die Mittelhessen, da die Gäste mit dem Ex-Mittelhessen Künstling (800, 5) und Vater Schmitt (795, 4) harmlos blieben. Der erstmals in dieser Saison eingesetzte Uwe Stock (7443, 1) konnte seine zuletzt guten Trainingseindrücke allerdings nicht umsetzen und begann mit einigen Fehlern. Da er sich aber von Bahn zu Bahn steigerte und Kai Bolte (817, 7) es schaffte, insgesamt vier Gäste-Akteure hinter sich zu lassen, geriet der Gesamtsieg für Mittelhessen nicht mehr in Gefahr. Wenn auch der dritte Punkt verdientermaßen den Gästen aus Waldbrunn gehörte.

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