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Schönes Spiel als Präsent für die Fans

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Lumdatal (mol). Vor eigenem Publikum beenden die Handballerinnen der HSG Lumdatal die Hauptrunde der Dritten Frauenhandall-Liga und werden das »Abenteuer« unabhängig vom Ausgang der letzten Partie gegen den 1. FC Köln 01/07 auf dem letzten Tabellenplatz abschließen.

HSG Lumdatal - 1. FC Köln (Sonntag, 16 Uhr)

Und doch ist die Motivation beim Team von Trainer Marcel Köhler hoch, am Sonntag (16 Uhr) in der Lumdatalhalle in Londorf an die gute Leistung des Hinspiels anzuschließen. Ende Oktober feierte die HSG im Rheinland beim 21:20 nämlich den ersten von vier Saisonsieg, wodurch sich mit einem weiteren im letzten Hauptrundenspiel gewissermaßen ein Kreis schließen könnte.

»Wir können den letzten Platz nicht mehr verlassen und Köln hat den Klassenerhalt bereits sicher, sodass es aus rein sportlicher Sicht natürlich um nichts mehr geht. Trotzdem wollen wir einfach nochmal eine gute Leistung zeigen«, betont der HSG-Coach, der nach seinem berufsbedingten Fehlen in Leverkusen am Sonntag wieder auf der Bank sitzen kann.

Während sein Team ja schon seit vielen Wochen die »rote Laterne« in Händen hält, haben sich die Damen aus Köln in den letzten Partien in bärenstarker Verfassung präsentiert und sich den Klassenerhalt damit sichern können. So gelang unter anderem am vergangenen Wochenende ein klarer 27:20-Auswärtssieg bei TB Wülfrath, aber auch in den Wochen zuvor bei der HSG Gedern/Nidda, gegen die HSG Kleenheim-Langgöns, gegen den 1. FSV Mainz 05 II und bei der HSG Rodgau Nieder Roden Erfolge, sodass die Rheinländerinnen mit der Empfehlung von 10:0 Punkten zur abschließenden Partie ins Lumdatal reisen.

»Wir müssen es wieder schaffen, hart zu verteidigen, um darüber ins Tempospiel und möglichst zu leichten Toren zu kommen«, betont Köhler, der noch einen Wunsch hegt. »Natürlich hoffe ich, dass die Halle bei dieser Partie nochmal richtig voll wird und wir unseren Fans nochmal ein gutes letztes Hauptrundenspiel zeigen können!« Leona Parma wird aufgrund einer Verletzung ausfallen, dafür rückt Sibell Althen nach.

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