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Schon wieder Leihgestern

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Gießen (mol). Reichlich Zeit, das kommende Wochenende zu genießen, haben die heimischen Teams der Frauenhandball-Oberliga, denn alle Vertreter sind diesmal erst am Sonntagabend gefordert. Dabei bietet sich der HSG Wettenberg nach der klaren Derby-Niederlage in Leihgestern im Heimspiel gegen Böddiger die Chance zur Wiedergutmachung und zudem dazu, den Anschluss an die Meisterrundenplätze zu halten.

Die TSG wiederum tritt zum zweiten Mal binnen kürzester Zeit beim TV Hüttenberg an und möchte die Tabellenführung im dortigen Sportzentrum untermauern.

HSG Wettenberg - TSV Eintracht Böddiger (Sonntag, 17 Uhr, Sporthalle der Gesamtschule Gleiberger Land): Gegen das Staffelschlusslicht Eintracht Böddiger spricht nicht nur der Tabellenstand und der klare 33:16-Hinspielerfolg für das Team von Kai Nober, sondern auch die Tatsache, dass die Damen aus dem Gleiberger Land bislang vier ihrer fünf Heimspiele für sich entscheiden konnten. »Wir wollen uns auf unsere Stärken konzentrieren. Dafür müssen wir wieder eine starke Abwehr stellen und den Gegner dadurch unter Druck setzen. Nur so kommen wir auch in unser Tempospiel und zu leichten Toren«, sagt Wettenbergs Coach, der zum eigenen Angriffsspiel ergänzt. »Da müssen wir natürlich wieder mehr Torgefährlichkeit ausstrahlen und mit Vollgas in die Lücken gehen, um zu guten Torchancen zu kommen!«

TV Hüttenberg - TSG Leihgestern (Sonntag, 18 Uhr, Sportzentrum Hüttenberg): »Und täglich grüßt das Murmeltier«, eröffnet TVH-Trainer Peter Tietböhl die Vorschau aufs Wochenende lachend mit dem US-Filmklassiker mit Bill Murray. Denn nach der Verlegung des Hinspiels gegen Leihgestern auf Ende Januar und der Vorwochen-Absage der Fritzlar-Partie ist die TSG nun zum zweiten Mal in Folge der Kontrahent der Hüttenbergerinnen. Und diese wollen sich nun besser verkaufen als in Partie eins. »Wir würden natürlich gerne am Ablauf diesmal etwas ändern, brauchen dafür mehr Aggressivität in der Abwehr und mehr Mut im Angriff«, so Tietböhl, der sich trotz schwieriger Voraussetzungen auf das Nachbarschaftsduell freut. »Leider fehlen uns verletzungs-, krankheits- und berufsbedingt Spielerinnen, wir wollen trotzdem Gas geben!«

Sechs Partien in Folge gewonnen

Während die Hüttenbergerinnen noch vier Partien zu absolvieren haben, geht die TSG bereits in ihr vorletztes Spiel der Qualirunde. Und dass die Favoritenrolle dabei dem Tabellenführer zufällt, ist nicht nur ob des Tabellenstandes und des deutlichen Hinspielerfolges klar. Zudem gewann die Jensen-Truppe die letzten sechs Ligapartien allesamt. Dennoch möchte Leihgesterns Trainerin nicht, dass deswegen der Schlendrian einkehrt. »Wir müssen in diesen letzten beiden Spielen genauso weitermachen wie in den letzten und wollen versuchen, das Niveau mindestens zu halten. Sonntagabende sind nicht unbedingte die besten Zeiten für Handballspiele, aber auch daran werden wir uns gewöhnen«, berichtet Jonna Jensen.

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