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SCW geht forsch ins nächste Derby

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Waldgirmes (rma). Es war eines der besten Heimspiele der vergangenen Hessenliga-Saison. Am 12. März schlug der SC Waldgirmes den Ex-Regionalligisten Eintracht Stadtallendorf am ersten Spieltag der Aufstiegsrunde mit 2:1. Die sehenswerte Partie gewannen die Waldgirmeser, weil sie unglaublich viel Laufarbeit und Zweikampfelan investierten und weil deshalb die Eintracht niemals ihre spielerischen Vorteile durchbringen konnte.

Analog zu jener Partie sind die Gäste erneut der Favorit und ebenso fehlt ihnen am Samstag der gesperrte Toptorjäger Del Angelo Williams.

SC Waldgirmes - Eintracht Stadtallendorf (Samstag, 15 Uhr): Mehr Gemeinsamkeiten gibt es allerdings nicht. Vor allem nicht, weil der SC auf seine Torjäger Natnael Tega und Felix Erben samt dem Ex-Stadtallendorfer Maximilian Wiessner verzichten muss. Nicht genug damit, dass aufgrund dieser Personalien die Offensive zumindest nominell geschwächt ist, fallen auch noch Max Schneider und Henry Erler aus, während das Mitwirken der erkälteten Karl Cost und Claudius Fürstenau zumindest äußerst fraglich ist. SC-Trainer Mario Schappert denkt aber nicht daran, die weiße Fahne zu hissen. »Klar sind Stadtallendorf und der Unterbau der Frankfurter Eintracht die Topfavoriten. Ich habe aber einen großen Kader und alle meine Leute sind Hessenligatauglich.«

Der Waldgirmeser Trainer weiß genau, dass Stadtallendorf selbst ohne Williams in Timo Cecen, Damijan Heuser oder Louis Preisig noch genügend brauchbare Offensivkräfte hat. »Wir müssen Stadtallendorf beschäftigen, um sie nervös zu machen, ohne aber in einen offenen Schlagabtausch zu geraten.«

Sein Stadtallendorfer Kollege Dragan Sicaja wies zuletzt immer wieder auf die sehr kurze Saisonvorbereitung seines Teams hin. Trotzdem holte selbiges stattliche sieben Zähler aus drei Partien, ehe man am Donnerstag zuhause gegen Friedberg eine 0:4-Pleite quittierte. »Mit dieser Leistung würden wir auch gegen Waldgirmes nichts holen«, ahnt Sicaja, der allerdings auch felsenfest davon überzeugt ist, dass seine Jungs eine ganz andere Einstellung an den Tag legen werden. Damit sich nicht wiederholt, was am 12. März passierte.

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