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Sechs Sekunden

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Fritzlar (mol). Nach zwei Niederlagen in Folge hat die HSG Lumdatal in der Frauenhandball-Oberliga auswärts gepunktet, denn vierten Saisonerfolg aber auf den letzten Drücker verpasst. Im Auswärtsspiel beim SV Germania Fritzlar II rettete Sarah Oschmann den Nordhessinnen mit ihrem Treffer zum 25:25 (12:13) sechs Sekunden vor dem Ende noch das Remis.

Bei einer Drei-Tore-Führung sieben Minuten vor Schluss hatten die Zeichen für den Drittliga-Absteiger noch auf Sieg gestanden.

Germania Fritzlar II - HSG Lumdatal 25:25

»Offensiv haben wir uns im Vergleich zu den letzten Spielen wirklich gesteigert, heute in der Abwehr aber einfach nicht gut gestanden und viel zu viele leichte Gegentore kassiert, auch von der Rechtsaußenposition beispielsweise. Trotzdem waren wir aus meiner Sicht die bessere Mannschaft und hatten bei Führungen von drei oder vier Toren mehrfach die Chance, den Sack zuzumachen. Aber wenn du das nicht schaffst, musst du eben am Ende mit einem Unentschieden leben«, berichtete HSG-Coach Marcel Köhler.

Die Lumdatalerinnen starteten stark in die Partie und legten nach einem Tor von Svenja Mohr nach knapp zwölf Minuten eine 6:3-Führung vor. Nach einer Auszeit kämpfte sich Fritzlar aber zunächst heran (6:8, 23.). Die Führung blieb aber bis zur Pause in den Händen der Gäste.

Obwohl Germania nach der Pause direkt zum 12:12 ausglich, startete Lumdatal besser, zog nach einen Mohr-Tor auf 15:12 (34.), wenig später nach einem Doppelpack von Kim Fuhrländer gar auf 18:14 (44.) davon. Ahrend und Nina Albus hielten ihr Team dann in der Folge im Spiel, wenngleich Lumdatal auch beim 23:20 (53.) durch Carmie Schneider noch voll auf Siegkurs lag. Dann kam Fritzlar aber heran (22:23, 57.) und sogar zum 24:24-Ausgleich (59.). Mohr behielt dann 35 Sekunden vor dem Ende von der Siebenmeterlinie die Nerven und brachte die Köhler-Truppe wieder mit 25:24 in Führung. Doch nach einer letzten Auszeit Fritzlars war es dann wie eingangs erwähnt Oschmann, die aus dem Rückraum zum 25:25-Endstand einnetzte.

Fritzlar: Clobes, Dasenbrock - Holeczy (2), Alter (2), Ahrend (7), Albus (6), Krause, Kauffeld, Oschmann (5), Bücker (3), Icke.

Lumdatal: Schütz, Schäfer - Fürst, Franziska Müller (2), Mohr (6/1), Carmie Schneider (6), Noemi Schneider, Hasenkamp (1), Parma (2), Boulouednine (1), Bulling (3), Smajek, Fuhrländer (4), Böcher.

Schiedsrichter: Reuther/Tobiasch (Idstein) - Zuschauer: 59 - Zeitstrafen: zwei (Albus zwei) - eine (Bulling) - Siebenmeter: 2/1 - 2/1.

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