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Sieg und Niederlage

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Eileen Biedenkapp muss sich gegen Grimma in dieser Szene mächtig strecken. © Bär

Waldgirmes (rco). Das war eine Nummer zu groß: Mit den Volleyballerinnen der Vorwärts Sachsen Volleys Grimma um Trainer Nikola Poluga kam ein Gegner, der sich in der Saison bereits einen ansehlichen Tabellenplatz gesichert hatte und nach dem Spiel bei den Damen des TV Waldgirmes zumindest kurzfristig an der Spitze der Tabelle der 2. Liga Süd steht

TV Waldgirmes - VV Grimma 0:3/51:75 (14:25 16:25 21:25): Trotz der Erwartungshaltung, dass das Spiel ein harter Kampf werden würde, starteten die Zweitligadamen aus Waldgirmes hochmotiviert, allerdings auch personell arg ausgedünnt. Grimma startete sogleich mit starken Aufschlägen und erarbeitete sich rasch eine Führung von drei Punkten. Diese drehte Waldgirmes jedoch schnell, ehe sich die Volleyballerinnen aus Sachsen absetzen konnten. Grimma baute seine Führung aus, so dass das Team um Trainer Samuel Schoele den ersten Satz mit 14:25 verlor. Auch in Satz zwei wollte sich das Blatt nicht wenden. Trotz einer starken Anfangsphase der Gastgeberinnen holte sich Grimma Punkt für Punkt. Starke Aufschläge, eine präzise Annahme und wirkungsvolle Angriffe legten den Grundstein zum 25:16-Satzgewinn.

Mit veränderterer Aufstellung versuchte TV-Trainer Schoele dann, noch einmal frischen Wind auf das Spielfeld zu bringen. Und seine Taktik schien aufzugehen. Das erste Mal erkämpfte sich Waldgirmes längerfristig die Führung. Die Annahme stabilisierte sich, was ein Grundstein für den Aufschwung war. Doch die Führung für den TV Waldgirmes hielt nicht lange an. Grimma zog vorbei und gewann den letzten Satz ebenfalls mit 25:21 und somit auch das Spiel mit 3:0. Trotz der verlorenen Partie rangieren die Lahnauerinnen auf einem stabilen zehnten Tabellenplatz. Beim nächsten Auswärtsspiel gegen den SSC Freisen soll wieder gepunktet werden. »Der SSC Freisen spielt auf unserem Niveau. Da werden wir uns wieder voll reinhängen und beweisen«, sagt Schoele.

Es spielten: Leonie Amann, Lea Beerboom, Eileen Biedenkapp, Anna Borowek, Emma Dogu, Paula Erdmann, Nadine Gradl, Annika Schnalke, Anna Schreiber, Kaja Schweitzer, Lea Spitzenberger, Frauke Teßmer und Hanna Wecker.

Spannung pur

In der 3. Liga der Männer kam es unterdessen zum erwarteten Spitzenspiel - samt Spannung pur.

TV Waldgirmes - TSG Blankenloch 3:2 (23:25, 25:18, 26:28, 25:16, 15:10): In einer hochklassigen und sehr umkämpften Begegnung sicherte sich der TV Waldgirmes vor heimischer Kulisse mit einem Tiebreaksieg zwei wichtige Punkte. Blankenloch startete wie ein Tabellenführer, so dass es nach dem Verlust des ersten Satzes nicht gut um die Jungs von Lukas Zielinski aussah. Nach einem heißen Kampf und spannenden Ballwechseln musste sich der TV Waldgirmes hauchdünn mit 23-25 geschlagen geben. Dann aber fand das Team um den grandios aufspielenden Zuspieler Maro Schosse zurück in die Erfolgsspur und gewann den zweiten Durchgang. mit 25:18.

Im dritten Satz war es ganz eng und Waldgirmes hatte bereits Satzball, vergab diese Chance aber knapp im Angriff. Danach waren die Angreifer des TVW aber nicht mehr zu bremsen. Allen voran der spätere MVP Manuel Lohr, der von der Außenposition jeden Ball versenkte. Was zurückkam, erledigte der jetzt vorbildlich agierende Block und begeisterte Zuschauer feierten beide Teams für ein klasse Spiel. Nun steht eine Spielpause an. Am 18.. Dezember wartet dann das nächste Heimspiel gegen den TSV Speyer.

Es spielten: Lohr, Trautmann, Rasuli, Schossee, Rücker, Peters, Berg, Oetken, Mülke, Hagen.

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