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Sieger der Herzen...

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Pohlheim (mol). Mit einem Frusterlebnis starteten die Drittliga-Handballer der HSG Pohlheim ins neue Jahr. Im Derby gegen die HSG Dutenhofen/Münchholzhausen II (25:26) verweigerten die Schiedsrichter dem Team von Andi Lex zu Unrecht den Ausgleich in den Schlusssekunden, weshalb die couragierte Aufholjagd in der letzten Viertelstunde einmal mehr nicht mit Zählbarem belohnt wurde.

Waldbüttelbrunn - HSG Pohlheim (Sa., 19.30 Uhr)

Da der Klassenerhalt in der Süd-West-Staffel in immer weitere Ferne gerückt ist, möchten die Mittelhessen im Aufsteigerduell bei der DJK Waldbüttelbrunn am kommenden Samstag (19.30 Uhr, Ballsporthalle Waldbüttelbrunn) zumindest verhindern, dass das aktuelle Schlusslicht mit den Pohlheimern nach Punkten gleichzieht. Diese konnten im Hinspiel einen von bislang zwei Saisonsieg bejubeln.

Und zwar am fünften Spieltag, als sich die HSG in der heimischen Sporthalle in Holzheim behaupten und nach 0:8 Punkten zum Start dank des 32:29-Erfolg die ersten Zähler einzufahren vermochte. Dabei führte ein energischer Endspurt nach dem 29:29 (56.) zum ersten und bis zum heutigen Tage einzigen Heimerfolg der Saison.

Auf einen Erfolg in eigener Halle - gleichzeitig der einzige Punktgewinn der Runde - kann auch der Gegner aus Unterfranken blicken, der allerdings bis Anfang Dezember auf sich warten ließ. Seine Punktlosigkeit beendete Waldbüttelbrunn dann gegen den aktuellen Tabellenfünften HSG Rodgau/Nieder-Roden (32:30), weitere Zähler kamen in den beiden Partien danach allerdings nicht mehr hinzu. Für die Gastgeber stellt die Begegnung gegen die Pohlheimer gleichzeitig die erste des neuen Jahres dar. »Wir fühlen uns zumindest ein wenig als der Sieger der Herzen, denn ein Remis im Derby wäre absolut verdient gewesen, da uns der Ausgleichstreffer zu Unrecht aberkannt wurde. Das haben uns die Schiedsrichter im Anschluss auch bestätigt, was uns aber natürlich keinen Punkt bringt. Das ist sehr ärgerlich, aber wir nehmen das gute Spiel einfach als Motivation und sind, denke ich, im Aufwind. Im Hinspiel konnten wir Waldbüttelbrunn schlagen, und natürlich ist das auch das Ziel für das Rückspiel«, so Pohlheims Trainer Andi Lex, der noch ergänzt: »Wir werden auch am Wochenende wieder alles geben, auch wenn die Personalsituation diesmal doch etwas angespannt ist.«

So wird Max Rühl im Kellerduell definitiv noch fehlen, in der nächsten Woche soll der Kapitän dann aber wieder in den Trainingsbetrieb einsteigen. Aus beruflichen Gründen kann Rückraumspieler Torben Weinandt ebenso wenig dabei sein wie Fabian Neul, der mit der Schule unterwegs ist. Und da auch hinter Mo Lambrecht, der Probleme an der Achillessehne hat, noch ein Fragezeichen steht, sind die Voraussetzungen für den Samstag aus HSG-Sicht nicht optimal.

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