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»Signal an Konkurrenz«

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Gießen (ne). Die Hackordnung zwischen den beiden heimischen Tischtennis-Hessenligisten ist derzeit eindeutig: Im Derby setzte sich der NSC Watzenborn-Steinberg gegen den TSV Allendorf/Lumda glatt mit 9:2 durch. Bei den gut 50 Zuschauern herrschte die angekündigte Oktoberfest-Stimmung. »Wir haben mit dem klaren Erfolg ein Signal an die Konkurrenz gesendet«, kommentierte Stefan Harnisch.

NSC Watzenborn-Steinberg - TSV Allendorf/Lumda 9:2: Bei den Lumdatalern ist man verständlicher Weise »enttäuscht, dass es so schlecht gelaufen ist«. Etwas konkreter wird Oliver Welt dann doch noch: »Wir waren alle nicht gut drauf, so träge«. Die Allendorfer Marco Grohmann/Oliver Welt führten 2:0 gegen Stefan Harnisch/Torsten Kirchherr, machten aber erst im Durchgang fünf den Zähler zum Doppelsieg fest. Die Watzenborner Fabian Moritz/Dennis Grötzsch und Jan Hartmann/Jakob Armbrüster spielten gegen Nico Grohmann/Manfred Krupenkow bzw. Maxi Preis/Sebastian Haupt jeweils 3:1.

Nun folgten vier Einzelbegegnungen, die zuvor als offen angesehen wurden. »Gegen Marco kann man beide Zähler verlieren, und auch Nico ist eigentlich stärker einzuschätzen«, hatte Harnisch prognostiziert. Es traf jedoch nur der Sieg des Ex-NSClers Marco Grohmann gegen Harnisch selbst ein, die anderen drei Spiele gingen erstaunlich glatt an die Watzenborner Fabian Moritz, Torsten Kirchherr und Jan Hartmann.

Damit war eine Vorentscheidung gefallen, die Luft war raus und das Niveau flachte ab. Ein wenig merkwürdig war noch, dass Armbrüster den ersten Satz gegen Haupt zu null spielte, um den zweiten mit 14:16 abzugeben. Doch dann war der Lumdataler ebenso wie Haupt im Match gegen Grötzsch chancenlos. »Das war ja erst der Rundenanfang für uns, da ist Luft nach oben. Die benötigen wir dann im November, wenn sechs Spiele anstehen«, denkt Harnisch bereits weiter.

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