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»Sind nicht in der Verfassung«

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Von: Patrick Olbrich

Griedel (pot). In der Männerhandball-Landesliga war für die HSG Lollar/Ruttershausen auch beim TSV Griedel nichts zu holen. Nach einer ordentlichen ersten Spielhälfte brachen die Gäste im zweiten Durchgang ein und mussten sich deutlich mit 19:37 (11:16) geschlagen geben.

TSV Griedel - HSG Lollar/Ruttershausen 37:19

»Wir haben gut begonnen und Griedel durchaus Paroli geboten. Doch in der zweiten Halbzeit gab es einen deutlichen Qualitätsabfall. Die Leistung konnten wir anschließend nicht mehr halten«, kommentierte Dino Dragicevic, Trainer der Lollarer. Die Buderusstädter kamen ordentlich in die Partie und verkürzten durch Luka Omicevic auf 5:7 (12.). Doch schon in der Folge brachte der TSV die eigenen Qualitäten besser aufs Parkett und setzte sich zunehmen ab. In der 27. Minute erhöhte Thomas Grassl auf 16:11 zugunsten der Wetterauer.

»Wir sind momentan nicht in der Verfassung für einen Punktgewinn gegen ein gestandenes Landesliga-Team. Zwar waren einige Phasen in der ersten Halbzeit ganz gut, doch reicht das nicht«, fasste Dragicevic zusammen.

Nach dem Wiederanpfiff wurden die Verhältnisse minütlich deutlicher. Beim 28:18 durch Sandro Krüger (50.) waren die Griedeler bereits auf zehn Treffer enteilt. Der HSG gelang bis zum Ende des Spiels nur noch ein letzter Gnadentreffer. »Wir müssen sehen, dass wir in den letzten beiden Partien gegen Linden und Hungen etwas Zählbares mitnehmen. Das wäre für uns nochmal wichtig.«

Griedel: Krüger, Pajung; S.Siek (7/2), Vogel (2), Kuhl (1), Grieb (3), N.Siek (5), Kipp (3/2), Köhler (3), Marx (3), Jantos (1), Rejab (1), Grassl (3), Krüger (5).

Lollar/Ruttershausen: Sänger, Moutopoulos; Mühlich (2), Engel (1), Graf (3), Rühl, Sharif Pour, Zapf (2), Omicevic (1), Los Santos (7/2), Reuschling (3), Jatouri, Breser, Lindenthal.

Schiedsrichter: Rämisch/di Sette. - Zuschauer: 100. - Zeitstrafen: zwei, zehn. - Siebenmeter: 5/4, 2/2

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