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Sonderlob für Eckhard

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Von: Patrick Olbrich

Oberkleen (pot). In der Männerhandball-Oberliga Nord setzte die HSG Kleenheim-Langgöns ihren bestechenden Lauf fort. Insbesondere um den Halbzeitpfiff herum drückten die Hausherren aufs Gaspedal und gewannen das Lokalderby gegen die HSG Wettenberg verdient mit 25:19 (14:10).

HSG Kleenheim-L. - HSG Wettenberg 25:19

»Mit einer ziemlichen Rumpftruppe haben wir das heute sehr gut gemacht, auch wenn uns der siebte Feldspieler der HSG am Ende nochmal ordentlich ins Schwimmen gebracht hat«, fasste Matthias Wendlandt, Trainer der SGK, zusammen. Nachdem die Begegnung mit einem engen Schlagabtausch begann, dauerte es etwa bis zur 15. Spielminute als Niclas Roth mit zwei Treffern hintereinander auf 9:6 zugunsten der Kleebachtaler aufstockte.

In der Folge verloren die Gäste aus dem Gleiberger Land vollkommen den Bezug zur Partie und sahen sich nach einem weiteren Roth-Treffer in der 25. Minute bereits mit 7:14 im Rückstand. »Bis dahin sind wir gut ins Tempo gekommen und haben eine komplette Mannschaftsleistung aufs Parkett gebracht«, so Wendlandt.

Bis wenige Minuten nach dem Wiederanpfiff hielt der konzentrierte Offensivsturm der Kleenheimer an, bevor die Auswärtsmannschaft wieder besser ins Spiel fand. Die Gäste hatten in der 47. Minute durch ein Tor von Torben Werner wieder auf 18:20 aufgeschlossen.

Doch in der Schlussphase besannen sich die Gastgeber wieder auf ihre eigentlichen Stärken und ließen sich die Führung nicht mehr nehmen. Als Nico Scheibel in der 55. Minute auf 23:19 erhöhte, hatte die SGK bereits die Vorentscheidung herbeigeführt. »Wir machen das am Schluss nochmal richtig ordentlich, erarbeiten uns Chance um Chance, doch dann zieht uns Keeper Manuel Eckhard komplett den Zahn«, sprach Gästecoach Axel Spandau ein Lob für den grün-weißen Schlussmann aus.

Kleenheim: Weber, Eckhard; Hantl (2), Hoepfner (2/1), Roth (9), Mohr (2), Kollmann (3), Frenko, Friedrich (3), Wolf, Scheibel

Wettenberg: Laudt, Stroh; Schwarz (1), Werner (4), Becker, Schneider, Weidner, Rabe (2), Weber, Schmidt (3), Oyono Essam (5), Lauber (2/2), Weise (2)

Zuschauer: 180 - Schiedsrichter: Hohm/Petry - Zeitstrafen: 4:8 - Siebenmeter: 2/1 : 4/2

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