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Sorgen in Leihgestern

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Gießen (mol). Während die HSG Kleenheim-Langgöns diesmal in der Frauenhandball-Oberliga spielfrei ist und sich nach bereits sechs absolvierten Wochenenden ein erholsames gönnen kann, genießt von den heimischen Vertretern nur Tabellenführer TSG Leihgestern Heimrecht und ist in der Partie gegen Aufsteiger HSG Großenlüder/Hainzell sicherlich in der Favoritenrolle.

TSG Leihgestern - HSG Großenlüder/Hainzell (Samstag, 19.30 Uhr, Stadthalle Linden): Auch nach dem Derby im Lumdatal ist die TSG noch ohne Punktverlust, wenngleich der 21:20-Erfolg am seidenen Faden hing. Und doch könnte die Lage bei der Jensen-Sieben als Tabellenführer kaum besser sein, zumal morgen der punktlose Meister der Landesliga Nord, die HSG Großenlüder/Hainzell wartet. Die bekam im Aufsteigerduell mit der TSG Eddersheim II zuletzt ihre Grenzen aufgezeigt und unterlag glasklar mit 16:29. Und so macht Leihgesterns Trainerin auch weniger der kommende Kontrahent, sondern vielmehr der eigene Kader Sorgen. »Nessima Kerdi wird nach ihrer Verletzung gegen Lumdatal einige Wochen fehlen, zudem ist eine weitere Rückraumspielerin im Training umgeknickt. Da müssen wir abwarten, wie es mit einem Einsatz aussieht. Wir werden auf jeden Fall mit Minimum zwei Spielerinnen aus der zweiten Mannschaft auffüllen müssen, aber wir versuchen, das Beste aus der Situation zu machen«, so Jensen, die die Belastung im Training unter der Woche bei den anderen Spielerinnen, die zuletzt länger spielen mussten, steuerte.

TSG Eddersheim II - HSG Wettenberg (Sonntag, 15 Uhr): Drei Siege in Folge feierten die Wettenbergerinnen, die dann ob des spielfreien Wochenendes eine Zwangspause einlegen mussten. Daher gut erholt geht es am Sonntag nach Südhessen, wo ein Aufsteiger wartet, der nach zuletzt zwei Siegen in der Liga angekommen zu sein scheint. »Wir wollen natürlich versuchen, an unsere Leistungen vor der kleinen Pause anzuknüpfen. Wir wollen eine gute Abwehr stellen, die die Räume eng macht, den Gegner unter Druck setzt und zu schlechten Abschlüssen zwingt. Im Angriff wird es darauf ankommen, konzentriert zu spielen und konsequent abzuschließen«, glaubt HSG-Trainer Kai Nober, der hinsichtlich seines Kaders aber noch keine Aussagen treffen kann. »Es sind derzeit viele Spielerinnen erkrankt. Wir werden deshalb improvisieren müssen.«

SV Germania Fritzlar II - HSG Lumdatal (Sonntag, 17 Uhr): Mit zwei Niederlagen in Folge im Gepäck macht sich die HSG auf nach Nordhessen, wobei sie gegen Leihgestern fast noch zum Punktgewinn kam. Mit Fritzlar II wartet nun ein punktgleicher Kontrahent (6:4), der seine Zähler allesamt in heimischer Halle sammeln konnte und eine blitzsaubere Heimbilanz aufweist. »Zuhause können sie jeden ärgern und auch schlagen, das haben die bisherigen Spiele bewiesen. Zuletzt haben sie gegen Oberursel auch richtig gut gespielt«, so Marcel Köhler, der besonders vor Xenia Ahrend, auf der Mitte torgefährlicher Dreh- und Angelpunkt, warnt. Fehlen wird den Lumdatalerinnen Pia Hümmerich.

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