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Spitzenspiel bei heimstarken Rhinos

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Im Wiesbaden gefordert: Simon Brown und der RSV Lahn-Dill. Foto: Röczey © Röczey

Wetzlar (aj). Das bevorstehende Hessenderby zwischen den gastgebenden Rhine River Rhinos aus Wiesbaden und dem RSV Lahn-Dill ist das Spitzenspiel des sechsten Spieltages in der RBBL. Die Wetzlarer müssen dabei am Samstag um 17 Uhr in der Sporthalle am Platz der Deutschen Einheit gegen den zuhause in dieser Spielzeit noch ungeschlagenen Tabellenvierten der Beletage bestehen.

Rhine River Rhinos - RSV Lahn-Dill (Samstag, 17 Uhr)

Cheftrainerin Janet Zeltinger und ihr »Co« Günther Mayer müssen bei dieser Herausforderung weiterhin mit dem Handicap leben, auf Kapitän Thomas Böhme verzichten zu müssen. Der 31-Jährige wird dem Titelverteidiger aufgrund seiner Handverletzung noch mindestens weitere zwei Wochen fehlen. Umso wichtiger ist, dass die Mannschaft diesen Ausfall auch am Samstag in der hessischen Landeshauptstadt als Kollektiv auffängt, doch davon ist das Trainerduo des RSV fest überzeugt. Unterstützt wird das Team bei diesem Unterfangen einmal mehr vom RSV-Fanclub, der zum Duell mit den Rhinos einen Fanbus einsetzt.

Und dennoch wird die Partie in der schmucken 2100 Zuschauer fassenden Sportstätte, die auch den Erstliga-Volleyballerinnen des VC Wiesbaden als Heimat dient, keine einfache für den Gast aus Mittelhessen. Die Hausherren haben sich im Sommer die Dienste von Mojtaba Kamali gesichert, der zuvor in Hamburg zu einem der offensiv-stärksten Spieler der Liga gereift ist. Noch strahlt der iranische Center in seinem neuen Team nicht die Effektivität aus, die er an Elbe inne hatte, dies dürfte jedoch nur eine Frage der Zeit sein. Doch auch die Rhinos können nicht in Bestbesetzung ins Rennen gehen, da ihre beiden von Besiktas und Galatasaray Istanbul verpflichteten türkischen Nationalspieler Kemal Kaan und Ugur Toprak noch keine Spielgenehmigung besitzen. Mit dem britischen Weltmeister Jim Palmer, US-Boy Chayse Wolf, dem Franzosen Louis Hardouin, der kanadischen Topscorerin Arinn Young oder dem Niederländer Gijs Even besitzen die Wiesbadener dennoch einen außergewöhnlichen Kader mit internationaler Klasse.

Besonderes Spiel

Für zwei Spieler der Partie wird das Hessenderby am Samstag in der Landeshauptstadt dabei eine ganz besondere, für Christopher Huber von den Rhinos und Matthias Güntner vom RSV. Die beiden deutschen Nationalspieler trugen lange Zeit das Trikot des jeweils anderen Klubs und stehen erst seit diesem Sommer im Kader ihrer neuen Mannschaften.

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