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Spitzenspiel in Holzheim

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Seine Paraden sind im Topspiel gefragt: Pohlheims Torwart Jannik Schlegel. © Röczey

Gießen (mol). Richtungsweisende Partien warten am Wochenende auf die heimischen Vertreter in der Männerhandball-Oberliga. Während die HSG Pohlheim die MT Melsungen II zum Topspiel empfängt und wichtige Punkte für die Meisterrunde sammeln will, möchte die HSG Wettenberg ihren aktuellen Platz im Duell mit dem Tabellennachbarn TV Petterweil untermauern.

Nach dem Erfolg unter der Woche möchte die HSG Kleenheim-Langgöns zudem in Großenlüder ihre Spitzenposition in der Nordstaffel festigen.

HSG Wettenberg - TV Petterweil (Samstag, 20 Uhr, Sporthalle der Gesamtschule Gleiberger Land): Mit zwei Ein-Tore-Siegen gegen Pohlheim und in Vellmar ist die HSG ins neue Jahr gestartet und hat sich nach drei Erfolgen in Serie auf Meisterrundenplatz vier vorgearbeitet. Um diesen zu festigen und ihn nicht direkt wieder zu verlieren, hat die Partie gegen die punktgleichen Südhessen natürlich große Bedeutung.

»Wir haben im Moment einen richtig guten Lauf, wollen diesen fortsetzen und uns für die blöde Hinspiel-Niederlage revanchieren«, denkt Axel Spandau, dem Lukas Becker, Julius Thrun und Max Panther weiterhin fehlen werden, nur ungerne an die 30:31-Schlappe Mitte November zurück. Der HSG-Trainer erwartet allerdings eine schwierige Aufgabe und warnt vor dem Stärken des TVP. »Petterweil verfügt mit Wassberg, Koffler und Pletz über eine top Rückraumreihe und kann mit Mario Fernandes zudem einen bundesligaerfahrenen Kreisläufer aufbieten. Dementsprechend werden wir unsere Abwehrtaktik für das Wochenende aufbauen«, so Spandau.

HSG Pohlheim - MT Melsungen II (Samstag, 20 Uhr, Sporthalle Holzheim): Als Topfavoriten auf den Aufstieg werden sowohl die Gastgeber als auch die MT gehandelt. Nach der unglücklichen Hinspiel-Niederlage (32:33) und der Schlappe zum Jahresbeginn bei der HSG Wettenberg (27:28) stehen die Pohlheimer aber nun unter Druck, denn weitere Minuspunkte, die in die Meisterrunde mitgenommen werden würden, will sich das Team von Andi Lex nicht einhandeln.

»Ich will da gar keinen zusätzlichen Druck aufbauen, aber natürlich sind wir da schon in der Pflicht und müssen dieses Spiel einfach gewinnen, zumal zuhause. Aber ich bin auch guter Dinge, zumal auch einige Spieler, die gegen Wettenberg gefehlt haben, zurückkehren«, kann der HSG-Coach gegen die Nordhessen wieder auf Johannes Träger, Nikolas Happel, Lukas Drommershausen und Dennis Weisel zurückgreifen. »Daher freuen wir uns wirklich auf das Spiel, in dem ich uns auch als Favorit sehe«.

Da ob der Coronasituation weiterhin nur 250 Zuschauer in der Holzheimer Sporthalle erlaubt sind, bietet die HSG den Interessierten auch weiterhin einen Livestream über youtube an.

HSG Großenlüder/Hainzell - HSG Kleenheim- Langgöns (Sonntag, 17 Uhr, Lüdertalsporthalle Großenlüder): Eine bärenstarke Partie lieferten die Kleebachtaler am Mittwochabend gegen den TV Petterweil ab und machten durch den 25:21-Heimerfolg einen bedeutenden Schritt in Richtung Meisterrunde. »Das war wirklich ein sehr wichtiger Sieg. Wir haben auch wirklich ein super Spiel gemacht und wollen die guten Ansätze natürlich mit nach Großenlüder nehmen«, freute sich Matze Wendlandt.

Doch obwohl die Gastgeber aktuell auf dem letzten Tabellenplatz liegen und nur gegen die HSG Wettenberg einen Sieg bejubeln konnten, warnt der SGK-Trainer vor den Nordhessen. »Diesen Erfolg haben sie zuhause geholt und dort oftmals wirklich gute Leistungen gezeigt. Daher dürfen wir diese Mannschaft keinesfalls unterschätzen, zumal sie kampfstark ist und bis zum Schluss alles gibt«, betont Wendlandt, dem Max Leger nach wie vor nicht zur Verfügung steht.

Auch Linkshänder David Straßheim fällt am Sonntag vermutlich aus.

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