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Stark gebeutelt ins Kellerduell

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Lumdatal (mol). Nachdem es die HSG Lumdatal in der Dritten Frauenhandball-Liga am vergangenen Wochenende erstmals »erwischt« hatte und die Partie gegen den 1. FC Köln wegen positiver Coronafälle bei beiden Mannschaften verlegt werden musste, hofft das Team von Trainer Marcel Köhler, diesmal wieder nach der Harzkugel greifen zu dürfen. Dabei würde am Sonntag (15.

45 Uhr) das Duell beim Tabellennachbarn TuS Königsdorf warten, mit dem die Lumdatalerinnen bei einem Erfolg nach Punkten gleichziehen können.

An das Hinspiel, das Anfang November stattfand, hat die HSG aber keine guten Erinnerungen. Denn: Auch damals handelte es sich um das Duell des Tabellenletzten gegen den Vorletzten, das beim 25:21 klar an die Damen aus Nordrhein-Westfalen ging.

TuS Königsdorf - HSG Lumdatal (So., 15.45 Uhr)

Doch während einst nur Lumdatals Trainer krankheitsbedingt fehlte, ist nun eher sein Kader arg reduziert, was natürlich alles andere als eine optimale Vorbereitung ermöglichte. »In der letzten Woche haben wir von den Einheiten her nur reduziert trainiert. In dieser Woche zwar drei Mal, aber hatten höchstens sechs Feldspielerinnen zur Verfügung. Daher wird das natürlich eine megaschwierige Aufgabe für uns. Ich hoffe, dass sich der Kader für das Wochenende noch ein wenig mehr füllen wird. Aber das entscheidet sich erst kurzfristig«, beschreibt Köhler, der auch die Anfrage einer Verlegung der Partie nicht in Erwägung gezogen hat. »Unabhängig davon, ob das überhaupt gegangen wäre, haben wir schlicht und einfach aber auch keine Nachholtermine mehr frei«, grantelt der Coach.

Köhler: »Müssen auf uns schauen«

Auf neun Pluspunkte und damit aktuell auf zwei mehr als die Lumdataler Damen kommt Königsdorf. Doch abgesehen von der 19:30-Klatsche bei Tabellenführer Mainz-Bretzenheim am vergangenen Wochenende lieferte der TuS mehr als respektable Ergebnisse ab. Was auch ein Blick auf die Tordifferenz verdeutlicht: Während Lumdatal bei minus 99 Treffern steht, weist Königsdorf nur minus 28 Tore aus. »Sie haben oftmals wirklich gute Leistungen gezeigt und viele Spiele nur knapp verloren. Mittelspielerin Annalena Welsch ist richtig stark, auch das Zusammenspiels des Rückraums untereinander und mit dem Kreis ist gut«, so Köhler, der daher vorgibt: »Wie in den letzten Spielen gilt es für uns, gut zu verteidigen, hohes Tempo nach vorne zu gehen, die Fehlerzahl gering zu halten und im gebundenen Spiel geduldig zu bleiben. Wir müssen auf uns schauen, ob der Besetzung wird das aber eine große Herausforderung.«

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