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Startschuss für Wettenberger Oberliga-Frauen

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Gießen (mol). »Am Tag der Arbeit« (1. Mai) sind in der Frauenhandball-Oberliga auch die HSG Wettenberg und der TV Hüttenberg gefordert.

Während die Damen aus dem Gleiberger Land im Gastspiel bei der TGS Walldorf dabei erstmals in der Abstiegsrunde antreten, möchte die Tietböhl-Truppe nach dem Auftakterfolg nun bei der TSG Oberursel nachlegen.

Da die TSG Leihgestern einem Verlegungswunsch der HSG Weiterstadt nachkam, wartet auf das Team von Jonna Jensen in der Meisterrunde dagegen ein spielfreies Wochenende

TGS Walldorf - HSG Wettenberg (Sonntag, 15 Uhr, Sporthalle Walldorf): Endlich einmal nicht in einem Auswärtsspiel mit der leidigen Harz-Thematik herumschlagen müssen sich die Wettenbergerinnen, denn auch in der Walldorfer Sporthalle dürfen keine Haftmittel verwendet werden. Daher blickt die HSG, die mit 8:4 Punkten in die Abstiegsrunde startet, der wichtigen Partie bei der TGS (4:6 Punkte) im Kreis Groß-Gerau optimistisch entgegen.

»Wir wollen natürlich einen guten Start hinlegen und sind bereits für den Auftakt. Dabei gehen wir das Spiel natürlich hochmotiviert an und wollen die Attribute auf den Platz bringen, die es für einen Erfolg braucht. Vor allen Dingen wollen wir mit- und füreinander kämpfen«, berichtet Wettenbergs Trainer Kai Nober.

Neben der richtigen Einstellung sollen aber auch die handballerischen Aspekte stimmen, Grundlage der Wettenberger Erfolge war und ist ein gutes Abwehrspiel. »Wir werden in Walldorf definitiv eine gute Deckungsarbeit und Torhüterleistung brauchen, wenn wir gewinnen wollen. Dadurch können wir dann aus dem Tempospiel heraus auch einfache Tore erzielen. Im Angriff muss es uns gelingen, die TSG in Bewegung zu bringen und dann die Eins-gegen-Eins-Duelle in die Tiefe zu setzen!«

TSG Oberursel - TV Hüttenberg (Sonntag, 18 Uhr, Hochtaunushalle Bad Homburg): Nach einer kuriosen ersten Hälfte, die mit einem 5:5-Zwischenstand endete, feierten die Hüttenberger Damen dank einer überragenden Defensivleistung zum Auftakt der Meisterrunde noch einen klaren 17:11-Heimerfolg gegen die TSG Offenbach-Bürgel.

Und im ersten Auswärtsspiel gegen die TSG Oberursel, die beim 41:25-Sieg bei Eintracht Böddiger ein Offensivfeuerwerk abbrannte, wird es besonders auf eine gute Abwehrarbeit auch am Sonntag ankommen.

Kleines Faustpfand

»Wenn unsere Deckung steht, dann haben wir schon ein kleines Faustpfand. Aber Oberursel stellt eine körperlich kompakte 6:0-Abwehr, die es zu überwinden gilt. Damit hatten wir gegen Offenbach so unsere Probleme. Daher lag der Schwerpunkt im Training unter der Woche darauf, uns hier zu verbessern«, so TVH-Coach Peter Tietböhl, der sich zudem freute, dass er die Einheiten mit komplettem Kader bestreiten konnte. »Wir wollen im Angriff eine Schippe drauflegen und die gleiche kämpferische Moral zeigen wie zuletzt!«, so der Trainer.

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