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Statistik spricht für Waldgirmes

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Waldgirmes (frl). Statistiken lügen nicht, sagt man. Ist dem tatsächlich so, stehen die Zeichen für den SC Waldgirmes nicht schlecht, sein Punktekonto im heutigen Auswärtsspiel der Fußball-Hessenliga beim KSV Baunatal (14.30 Uhr) weiter aufzustocken.

KSV Baunatal - SC Waldgirmes (Sa., 14.30 Uhr)

Seit dem Wiederaufstieg im Sommer 2017 trafen die Lahnauer bisher sieben Mal auf das Team von Cheftrainer Tobias Nebe. Von 21 möglichen Punkten holte man immerhin 14. Vier Siegen, davon zwei auswärts, stehen zwei Remis und eine 0:3-Niederlage im September 2018 im Baunataler Parkstadion gegenüber. »Ich bin zwar kein Statistikfuchs, aber gegen Baunatal haben wir zuletzt meist gut ausgesehen. Sie sind momentan aber gut drauf und spielen einen robusten Fußball. Wir müssen deswegen aus einer stabilen Grundordnung und mit einer Top-Einstellung dagegenhalten«, weiß SC-Trainer Mario Schappert. Das klappte am vergangenen Wochenende gegen Eddersheim gut und wurde prompt mit drei Punkten belohnt. »In den letzten beiden Spielen haben wir zwar keinen super attraktiven Fußball gespielt, aber am Ende vier Punkte geholt. Das ist absolut okay«.

Die Nordhessen, seit über 20 Jahren - nur unterbrochen von einem zweijährigen Regionalligaabenteuer - in Hessens höchster Amateurklasse zuhause, spielen bisher eine starke Runde und überzeugen mit kompaktem Spiel und frühem Pressing. Nach 16 Spieltagen haben sie bereits 29 Punkte geholt und sich als Tabellenfünfter still und heimlich in die Reihe der Aufstiegskandidaten vorgearbeitet. In den letzten neun Spielen blieb Baunatal zudem ohne Niederlage. »Die letzte Saison war nicht gut, wir haben mit Mühen den Klassenerhalt geschafft. Dann standen die Zeichen aber wieder auf Anfang, wir haben das obere Tabellendrittel als Ziel ausgegeben. Und momentan sind wir auf einem guten Weg dorthin«, stellt Tobias Nebe, der bereits im dreizehnten Jahr als Spielertrainer und Trainer im Parkstadion tätig ist, fest.

Die VW-Städter haben im Sommer alle Leistungsträger gehalten, sich unter anderem mit Yannick Wilke (vom Verbandsligisten SC Willingen) auf der Torwartposition gezielt verstärkt und bringen eine gesunde Mischung aus Routiniers um den regionalligaerfahrenen Sebastian Schmeer und jungen Talenten auf den Rasen. Eines davon ist Leon Recker, der zuletzt beim Auswärtserfolg in Erlensee alle drei Treffer erzielt hat und mit seiner Schnelligkeit und Technik für Furore sorgt. Der 19-Jährige durchlief beim KSV seit 2014 alle Jugendteams, kam in der letzten Runde auf die ersten Einsätze in Hessens Amateuroberhaus und startet nun durch. Recker plagt sich derzeit wie auch Felix Schäfer mit kleineren Blessuren herum, sollte laut Nebe aber spielen können.

Bei den Mittelhessen fallen Luis Böttcher und Maximilian Wiessner wegen Verletzungen sicher aus, das Mitwirken von Robin Fürbeth und Max Schneider ist fraglich.

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