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Steigerung nach Pause bleibt ohne Lohn

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Rabenau (mol). Im ersten Heimspiel des neuen Jahres hat die SG Kesselbach/Odenhausen/Allershausen in der Gruppenliga Gießen/Marburg den ersten Punkt gesammelt, den erhofften Befreiungsschlag im Heimspiel gegen den VfB Wetter allerdings verpasst.

SG Kesselbach/O/A - VfB Wetter 0:0

90 intensive Minuten auf dem Rasenplatz endeten am Sonntagnachmittag mit einem 0:0-Unentschieden. Einen Punkt gewonnen, zwei verloren? - wie so oft bei Punkteteilungen fiel es auch dem KOA-Sprecher im Anschluss schwer, das Resultat einzuordnen.

»Es war schon ein Spiel mit zwei verschiedenen Halbzeiten. In der ersten Halbzeit war Wetter doch das bessere Team, in der zweite Hälfte hatten wir dann eine ganz andere Körpersprache. Wir hatten auch viele Abschlüsse zu bieten, auch wenn Großchancen doch sehr rar gesät waren. Aber ich haben bis zum Schluss gehofft, dass wir aufgrund unserer klaren Steigerung in den zweiten 45 Minuten auch ein wenig Glück haben und ein krummes Ding vielleicht doch noch reinfällt«, fasste Martin Rühl das Gesehene zusammen. In der ersten Hälfte plätscherte das Spiel vor 150 Zuschauern doch weitestgehend dahin. Die Lumdataler waren nach den beiden Niederlagen zunächst um eine solide Defensive bemüht, offensiv kam dagegen praktisch nichts. So war Wetter in der ersten Hälfte die bessere Mannschaft und hatte einige Abschlüsse zu bieten. Mehr als Halbchancen waren für das Schäfer/Drescher-Team aber auch nicht zu verzeichnen.

In der zweiten Hälfte kamen die Gastgeber dann zunächst mit einem ganz anderen Gesicht aus den Kabinen zurück und hatten nach vier Minuten direkt die große Chance zur aus ihrer Sicht erlösenden Führung.

Möglicherweise war Janick Schlosser überrascht, wie frei er nach einer Flanke vor VfB-Keeper Philipp Kirchhain auftauchte. Auf jeden Fall brachte der KOA-Angreifer seinen Kopfball nicht auf den Kasten, sondern setzte ihn hauchzart über den Querbalken. Danach verlief das Spielgeschehen wie in Halbzeit eins, mit dem großen Unterschied, dass es nun die Kesselbacher Dreier-SG war, die mehr vom Spiel und auch das Gros an Abschlüssen zu bieten hatte.

Großchancen waren allerdings auch für die Frank-Elf in der Folge nicht zu sehen. Wetter lauerte immer wieder auf den entscheidenden Konter, den ihnen die Gastgeber bis zum Schluss ebenfalls nicht anboten. So endete die Partie unter dem Strich mit einem leistungsgerechten Remis. »Das müssen wir wohl so akzeptieren, auch wenn ein Sieg für uns vielleicht auch nicht unverdient gewesen wäre«, so Rühl abschließend

Kesselbach/Odenhausen/Allertshausen: Dühring - Priebe, Bastian Krug, Herzberger, Feldbsuch, Haak, Wiegel, Weiss, Nicklas, Schlosser, Sen.

Wetter: Kirchhain - Borawski, Brunet, Vaupel, Drescher, Busch, Bettelhäuser, Lorenz, Dempt, Gehrmann, Weißkopf.

Schiedsrichter: Schwarz (Raboldshausen). - Zuschauer: 150. - Tore: Fehlanzeige.

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