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Tafferner weiß die passende Antwort

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Launsbach (mcs). Die HSG Wettenberg hat das Handballjahr in der Frauenhandball-Oberliga mit einem ebenso souveränen wie verdienten Heimsieg beendet.

Gegen den nur mit acht Spielerinnen angereisten Tabellenzweiten SG Kirchhof II setzte sich das Team von Trainer Kai Nober am Samstagabend in eigener Halle mit 26:19 (13:8) durch, feierte damit den dritten Sieg in Folge und schob sich zum Jahresabschluss auf Tabellenplatz zwei.

»Wir haben über weite Strecken der Partie eine richtig starke Abwehrleistung gezeigt. An 19 Gegentoren gibt es wenig auszusetzen. Sicherlich war Kirchhof personell doch dezimiert, doch meine Mannschaft hat die richtige Mentalität mitgebracht. Und auch generell muss ich vor ihr den Hut ziehen, wie sie mit dem schwierigen Start und der Harz-Problematik umgegangen ist. Die Pause haben wir uns jetzt redlich verdient«, so Wettenbergs Coach Nober.

HSG Wettenberg - SG Kirchhof 26:19

Dabei waren die Wettenbergerinnen zunächst schlecht in die letzte Partie gestartet. Zwar gelang Stephanie Schön der erste Treffer des Abends, die nächsten vier gingen aber allesamt auf das Konto Kirchhofs (1:4, 7.). Doch die HSG-Glaubenskrise währte nur kurz, denn vier Minuten später hatte Toni Schuldt schon zum 4:4 ausgeglichen, erneut Schön einen 6:0-Lauf der Nober-Sieben mit dem Tor zum 7:4 (13.) gekrönt.

Zwar kamen die Nordhessinnen beim 6:7 (14.) nochmal heran, die weiteren Minuten des ersten Durchganges gehörten aber ganz klar den Damen aus dem Gleiberger Land. Diese spielten nämlich vor allen Dingen eine bärenstarke Deckung und gestatteten der Drittliga-Reserve bis zur Halbzeit nur noch zwei weitere Treffer. Das war die Grundlage dafür, um sich über das 10:7 (22.) bis zur Pause auf 13:8 abzusetzen. Und auch in Hälfte zwei blieb der Vorsprung dann zunächst konstant (17:12, 40., 20:15, 44.). Nachdem Carolin Büsselberg zum 21:15 für die Gastgeberinnen eingeworfen hatte, sorgten mehrere torlose Minuten dafür, dass Kirchhof beim 18:21 durch die zwölffache Torschützin Katharina Koltschenko nochmal Lunte roch.

Doch die Nober-Sieben ließ sich nicht beirren, Janine Tafferner hatte die passende Antwort mit zwei Treffern parat (23:18, 55.). Damit war die Entscheidung gefallen, zumal den Gästen nun auch die Puste ausging. So baute Wettenberg den Vorsprung gegen Ende aus und konnte sich über den Sprung auf Platz zwei zur Weihnachtspause freuen.

Wettenberg: Rinn, Hohl - Münch (2), Schuldt (5/1), Büsselberg (3), Goncalves, Tafferner (3), Pohl, Schwab (1), Tröller (5/1), Till (1), Schneider (2), Emmelius, Schön (4).

Kirchhof: Rehbein - Kliebisch, Grunwald, Herwig (2), Koltschenko (12/5), Jacob (2), Sauerwald (2), Borgolte (1).

Schiedsrichter: Heinzel/Wieprecht (Wallau/Massenheim). - Zeitstrafen: zwei (Schuldt, Tafferner) - drei (Herwig zwei, Koltschenko). - Siebenmeter: 4/2 - 6/5.

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