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Teambuilding auf der Bowlingbahn

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Gießen (tsu). Dieser Tage war sozusagen »Bergfest« beim FC Gießen: Die dritte von fünf Vorbereitungswochen stand auf dem Programm, am 12. Februar beginnt die Restrunde der Regionalliga Südwest mit dem Heimspiel gegen den Bahlinger SC im Kampf um den Klassenerhalt. Und während sich das Personalkarussel bei den Konkurrenten vom FSV Frankfurt mit der Neuverpflichtung des Ex-Bundesligaprofis Marcel Heller und einigen Abgängen (Dren Hodja, Ihab Darwiche, Dennis Mangafic) sowie bei Sonnenhof Großaspach unter anderem mit dem Transfercoup des früheren Erst- und Zweitligatorjägers Sascha Mölders bislang ordentlich gedreht hat, wird der FCG voraussichtlich mit allen Spielern des Kaders aus dem ersten Saisonteil in die verbliebenen 14 Partien der Runde gehen.

Das ist durchaus ungewöhnlich, war die Fluktuation im Sommer, aber auch im Winter 2021 doch immens, wobei der Hintergrund leicht zu erklären ist: Die Verantwortlichen, allen voran das Trainerteam um Chefcoach Daniyel Cimen glauben fest an das vorhandene Potenzial: »Ich bin sehr zufrieden mit den Jungs, so wie sie trainieren und spielen, von der Bereitschaft und vom Engagement her. Wir haben einen guten, breiten Kader, von dem wir überzeugt sind.« Gleichwohl ist nicht komplett auszuschließen, dass sich bis Montagabend, wenn sich das Wechselfenster schließt, noch etwas tun könnte. Angreifer Jabez Makanda (zuletzt FK Pirmasens), der beim 1:2 gegen den FSV Mainz 05 II als Gastspieler dabei war, beschreibt Cimen als »interessant. Da gibt es aber keine Tendenz, er war auch noch bei anderen Vereinen.«

Im vorletzten Test, bevor wieder um Punkte gestritten wird, empfangen die Gießener ohne den erkrankten Markanda den Ligarivalen TSV Schott Mainz. Der freundschaftliche Vergleich am Samstag mit dem abgeschlagenen Schlusslicht bietet sich an, weil die beiden Duelle im Meisterschaftsbetrieb bereits ausgetragen worden sind. Auswärts unterlagen die Lahnstädter knapp mit 0:1, zu Hause siegten sie im Dezember glatt mit 3:0. Zunächst sollte das Match heute in Watzenborn-Steinberg absolviert werden, nun findet es auf dem Rasen des Waldstadions (Anstoß 14 Uhr, Zuschauereinlass nach der 2G-Regelung), was Trainer Cimen freut: »Der Platz in Watzenborn ist durch den Regen zu tief geworden. Wir sind auch ganz froh mit dem Stadion. Es ist nicht verkehrt, auf dem Geläuf zu spielen, auf dem wir gegen Bahlingen spielen werden.« Fehlen werden Keeper Frederic Löhe und Benedict dos Santos (beide krank) sowie Stürmer Giuseppe Burgio, der sich nach langwierigen Verletzungen im Aufbau befindet, um Grundlagen zu schaffen. Und verzichten wird Cimen auch auf Michael Fink, der am Dienstag seinen 40. Geburtstag feiern wird. Der nimmermüde Routinier hat leichte Probleme mit dem Knie. Am Freitag war das oberste Ziel beim FCG nach dem Abschlusstraining »ein Strike« (Zehn Pins im ersten Versuch) beim gemeinsamen Bowlen in Linden, bevor gegen Schott Mainz weiter an der Feinabstimmung im Kampf um den Ligaverbleib gefeilt werden soll.

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