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Teamleistung beendet Negativtrend

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Sucht und findet eine Anspielstation: Elisa Dapper. Foto: Friedrich © Friedrich

Grünberg/Gießen (grm). In der 2. Basketball-Bundesliga Nord haben die Bender Baskets Grünberg ihre Niederlagenserie beendet. Gegen die TG Neuss Tigers gewann das Team von Coach René Spandauw mit 84:70. »Es ist ein klarer Sieg, den wir prima herausgespielt haben. Bei uns haben alle Leute viel gespielt und es macht mich immer glücklich, wenn das Kollektiv gewinnt«, bilanzierte Spandauw und ergänzte außerdem:

»Sehr viele Sachen, die wir in dieser Woche im Training versucht haben, haben funktioniert. Es war mehr Verständnis und mehr Spielfluss da und man merkt einfach, was eine Woche mit längeren Einheiten für Vorteile hat.«

B. B. Grünberg - Neuss Tigers 84:70

Die Partie begann jedoch aus Grünberger Sicht alles andere als optimal. Bei den Gästen fehlte zwar die drittbeste Scorerin der Liga, Brooklynn McAlear-Fanus, aber für sie sprang Linda Brückner in die Bresche: In den ersten vier Minuten versenkte sie vier von vier Dreiern und sorgte quasi im Alleingang für eine 14:6-Führung ihres Teams.

»Wir hatten sie überhaupt nicht auf dem Schirm. In der Verteidigung haben wir in der Pause einiges umgestellt und danach hat sie auch nicht mehr getroffen«, sagte Spandauw, dessen Team sich jedoch vom Rückstand nicht beeirren ließ. Die Baskets antworteten mit einem 11:1-Lauf, zu dem Cora Horvath und Olivia Nash jeweils fünf Punkte beisteuerten (17:14, 6.). Die knappe Führung hatte zunächst Bestand und wuchs erst im Verlauf des zweiten Viertels kontinuierlich an (36:30, 15.). Dabei überzeugten auch Isabell Meinhart (17 Punkte) und Lotte Seegräber, die mit elf Punkten erstmals in dieser Saison zweistellig punktete. Bis zur Pause steigerten sich die Baskets, die in der Offensive deutlich variabler agierten als in den vorherigen Partien, immer weiter und gingen mit 14 Punkten Vorsprung in die Kabine (51:37, 20.).

Nach dem Seitenwechsel starteten die Tigers mit einem 5:0-Lauf, doch die Gallusstädterinnen zogen ihrerseits wieder das Tempo an (59:48, 25.). Ein Extralob hatte Coach Spandauw anschließend für Sixta Herzberger parat: »Sie hat super gespielt, mit viel Energie verteidigt und auch Offensivrebounds geholt. Sie hätte auch noch mehr gespielt, wenn sie nicht mit Schmerzen am Fuß raus gemusst hätte.«

Die Baskets gingen mit 70:52 ins Schlussviertel, in dem Katharina Philippi ihr Comeback gab: »Gestern Abend kam die Bestätigung von der Liga, dass sie spielen darf. Es war sehr schön, dass sie dabei war, weil sie Führungsperson und Ruhepol ist«, sagte Spandauw über die erfahrene Centerspielerin, die inzwischen primär in der Grünberger »Zweiten« spielt.

Obwohl Neuss zum Ende der Partie noch ein 7:0-Lauf gelang, änderte dieser nichts mehr am souveränen Heimsieg der Baskets.

Bender Baskets Grünberg: Cora Horvath (18), Herzberger (1), Römer (4), Meinhart (17), Philippi, Poelstra (5), Hildebrand (1), Seegräber (11), Dapper (6), Nash (21).

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