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Gießen (dhn). Manchmal wäre ein bisschen Star Wars im Kreisfußball eine tolle Sache. Denn Gießens Kreisfußballwart Henry Mohr ist auf der Suche - auf der Suche nach dem Auserwählten, der die Macht ins Gleichgewicht bringt. So haben sich die heimischen A-Ligisten am Mittwochabend in Lollar zusammengefunden, um ein erstes Meinungsbild der neuen Runde zu diskutieren.

Der Grund: Mit aktuell 19 Mannschaften droht eine lange Saison mit einem 20er-Schlüssel.

»Der Tenor war schon früh klar, dass eine solche Runde schwierig zu gestalten wäre. Das will auch keiner«, freut sich Mohr, dass sich die Vereine von Biebertal bis Annerod und von Villingen bis Lollar in dieser Hinsicht einig sind.

Was also tun? Schnell wurden zwei verschiedene Lösungsansätze eruiert. Erstens: Die Kreisliga A Gießen zunächst in zwei Staffeln teilen, anschließend eine Meister- und eine Abstiegsrunde ausspielen - ähnlich wie in der kürzlich beendeten Hessenliga. »Dafür fehlt aber (noch) die Genehmigung vom DFB«, erklärt der Kreisfußballwart, da es sich hierbei um einen alternativen Spielmodus handelt, der zunächst abgesegnet werden müsste.

Zweites Modell: Mannschaften wandern, zumindest vorerst, in andere Kreise ab. »Da müsse man aber schauen«, so Henry Mohr weiter, »in welchen Kreisen sich das anbieten würde.« Etwa bei der A-Liga Alsfeld, die aktuell nur über eine 15er-Stärke verfügt. Mögliche Kandidaten wären Kreisoberliga-Absteiger FSG Bessingen/Ettingshausen/Langsdorf sowie die FSG Villingen/Nonnenroth/Hungen und die neu zusammengeschlossene FSG Horlofftal. Die beiden Letztgenannten haben jedoch bereits abgewiegelt, mit der Bessinger FSG werde jedoch weiter gesprochen.

»Vielleicht wissen wir aber nächste Woche schon mehr«, hofft Kreisfußballwart Henry Mohr, den Auserwählten gefunden zu haben.

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