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Teuflisches Selbstvertrauen

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Bad Nauheim (mol). Mit deutlich gestiegenem Selbstvertrauen und zuletzt zwei Siegen im Gepäck macht sich der EC Bad Nauheim auf den Weg an den Niederrhein, wo am heutigen Freitagabend (19.30 Uhr) das nächste wichtige Spiel in der Zweiten Deutschen Eishockey-Liga (DEL2) auf dem Programm steht.

Mit Absteiger Krefeld Pinguine wartet nämlich ein Team, das aktuell ebenso 62 Punkte aufweist wie die Kurstädter, weshalb Zählbares im Kampf um die direkte Playoff-Qualifikation von besonderer Wichtigkeit wäre. Zum Abschluss des Wochenendes empfängt die Mannschaft von Trainer Harry Lange am Sonntagabend (18.30 Uhr) im heimischen Colonel-Knight-Stadion dann die Heilbronner Falken und befindet sich gegen den aktuell Vorletzten zumindest tabellarisch in der Favoritenrolle.

Einen Trainerwechsel haben die Krefelder Pinguine bereits hinter sich, doch auch nach der Übernahme durch den erfahrenen Ex-Nationalspieler Peter Draisaitl tut sich der DEL-Absteiger in seinen Bemühungen, den Wiederaufstieg zu schaffen, noch schwer. Vor allen in den Heimspielen hat der Tabellenfünfte so seine Probleme und musste sich vor eigenem, meist doch recht zahlreichem Anhang, in den bisherigen 19 Partien schon ganze acht Mal geschlagen geben. So auch Ende Oktober, als die Kurstädter einen 4:1-Erfolg feiern konnten, was sicherlich auch ein gutes Omen für das Duell am Freitagabend darstellen dürfte. Zumal die Draisaitl-Truppe aktuell nicht gut unterwegs ist und nur eine der letzten vier Partien für sich entscheiden konnte.

Torhungrige Falken

Im ersten Heimvergleich mit den Heilbronner Falken (7:2) lieferte der EC Mitte Oktober in den ersten 30 Minuten eine Gala-Vorstellung ab und führte schon mit 7:0. Da die Baden-Württemberger die Lange-Truppe aber in den beiden weiteren Vergleichen der Saison schlagen konnte, zuletzt erst Anfang Dezember (5:2), sollten die »Roten Teufel« allerdings gewarnt sein, zumal der Tabellenvorletzte immerhin acht seiner bislang 20 Auswärtsspiele gewinnen konnte. Vor allem vor der Offensivstärke der Falken müssen sich die Wetterauer in acht nehmen, denn die bereits 117 erzielten Treffer stellen einen für den Tabellenplatz ungewöhnlich guten Liga-Mittelwert dar.

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