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THW jubelt nach Erstliga-Thriller

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Magdeburg (dpa). Der Jubel des THW Kiel nach dem Handball-Krimi mit Happy End beim Titelverteidiger SC Magdeburg war fast schon meisterlich. Der 34:33 (19:16)-Sieg im Bundesliga-Topspiel wurde als Big Point ausgelassen gefeiert und stärkte den Glauben der Kieler an den 23. Meistertitel. »Ich bin enorm stolz auf die Jungs, welche Qualität sie präsentiert haben.

Ein Sieg in Magdeburg ist alles andere als selbstverständlich, deshalb freuen wir uns umso mehr«, sagte THW-Trainer Filip Jicha.

Der Auftritt des THW vor 6600 Fans in der ausverkauften GETEC-Arena und 1,37 Millionen Fernsehzuschauern in der ARD war über zwei Drittel der Partie nahezu perfekt und mündete beim 26:18 (41. Minute) in eine Acht-Tore-Führung.

Doch dann wurden die Gäste plötzlich hektisch. Angetrieben von der lautstarken Kulisse kämpfte sich der SCM Tor um Tor wieder heran und hätte dem Spiel fast noch eine Wende gegeben. Kurz vor Schluss waren die Hausherren bis auf einen Treffer heran und nach einer Roten Karte gegen THW-Kreisläufer Patrick Wiencek in Überzahl. Doch Nikola Bilyk raffte sich 15 Sekunden vor dem Abpfiff noch einmal zu einer Energieleistung auf und sicherte mit seinem siebten Tor den Kieler Sieg.

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