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Traditionsduell in Hüttenberg

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Von: Nico Hartung

Hüttenberg (niha). Wenn der TV Hüttenberg am Samstagabend (19.30 Uhr) den TV Großwallstadt zum Heimspiel im Sportzentrum empfängt, ist dies keine Begegnung wie jede andere. Neben der geografischen Nähe (beide Gemeinden trennen nur knapp 100 Kilometer) ist es vor allem die Tradition, die diese beiden Handball-Schwergewichte kennzeichnet.

Egal, ob sich die Klingen beider Clubs im DHB-Pokal, in der ersten oder - wie derzeit - der zweiten Bundesliga kreuzen, meist dürfen sich Fans auf packende Duelle freuen.

Bei insgesamt 29 Pflichtspielbegegnungen hat der TVG aktuell mit 17:8 Siegen noch die Nase vorne, wenngleich die Hüttenberger die letzten vier Begegnungen gegen die Unterfranken nicht mehr verloren haben: Drei davon endeten gar mit einem TVH-Sieg.

Nach zuletzt drei Heimsiegen am Stück rangiert Großwallstadt mit 11:13 Punkten auf Tabellenplatz 13. Dennoch glaubt Hüttenbergs Trainer Johannes Wohlrab: »Wir treffen da auf eine Mannschaft, die definitiv auf Augenhöhe mit uns ist.«

Zumindest in puncto Treffsicherheit auf Augenhöhe mit TVH-Kapitän Dominik Mappes - mit 94 Treffern immer noch Spitzenreiter der Torjägerliste - ist derzeit Savvas Savvas. Der Halblinke der »Wällster« traf bislang nur zwei Mal weniger und erhält dabei Unterstützung von Tom Jansen aus dem rechten Rückraum, der es auf 70 Treffer bringt.

Vorsicht vor Savvas

»Die Kreise dieser beiden Spieler müssen wir einschnüren, dafür braucht es in der Abwehr einmal mehr die richtige Kompaktheit. Und vorne müssen wir unsere Chancen effektiver nutzen, da haben wir in Dormagen noch zu viel verworfen«, verweist Wohlrab auf den 30:28-Sieg am Rhein, den seine Schützlinge am Mittwochabend eingefahren haben und der bei Anpfiff der Gummersbach-Partie noch keine 72 Stunden zurückliegen wird.

Der TVG war in dieser Woche bereits zwei Mal gefordert. Die Nordbayern dürften also kräftetechnisch angeschlagen sein, dafür jedoch nach zweiSiegen voller Selbstvertrauen nach Mittelhessen reisen. »Wir wollen Großwallstadt unser Spiel aufzwingen unsere noch verlustpunktfreie Festung verteidigen«, so Wohlrab.

Dafür stehen dem 35-Jährigen bis auf Tobias Hahn (Fußverletzung) und Simon Böhne (Kahnbeinbruch) alle Spieler zur Verfügung. Fragezeichen stehen hinter dem Einsatz von Hendrik Schreiber, der am Mittwochabend mit Dormagens Kapitän Patrick Hüter zusammengestoßen war.

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