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Trainingsweltmeister mit einer offenen Rechnung

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Kesselbach (mol). »Wir sind eher Trainingsweltmeister«, antwortet Dennis Frank, Trainer des Fußball-Gruppenligisten SG Kesselbach/Odenhausen/Allertshausen, lachend auf die Nachfrage, weshalb die ersten vier Testspiele seines Teams im Zuge der Vorbereitung allesamt verlorengegangen waren. Mit dem 4:1-Erfolg am vergangenen Wochenende beim ASV Gießen wurde diese Serie nun aber durchbrochen, weshalb der Tabellensiebte mit einem Erfolgserlebnis in die erste Rückrunden-Partie gehen kann - und dann an die bislang so starke Saison anknüpfen will.

Die Tests verliefen zwar nicht unbedingt erfolgreich, mit dem Hessenligisten FSV Fernwald oder dem Verbandsligisten VfB Marburg warteten aber große Kaliber. So zeigt sich der »KOA«-Coach mit der Vorbereitung zufrieden.

Der Kader ist breiter aufgestellt

»Wir haben gegen beide Gegner starke erste Halbzeiten gespielt, es stand jeweils 1:1. In der zweiten Halbzeit konnten wir aber personell nicht nachschießen, da wir dünn aufgestellt waren. Aber ohnehin dienten die Tests der Integration der neuen Spieler«, so Frank, der mit Erik Wiegel, Leon Weiss und Levin Haak gleich drei Neuzugänge einbauen konnte. »Aber mit der Trainingsbeteiligung bin ich sehr zufrieden, wir konnten in Lollar auf dem Kunstrasen auch wirklich viel trainieren.«

Auch wenn die Lumdataler auf dem starken siebten Platz liegend schon 26 Punkte sammelten und bereits elf Zähler Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz aufweisen, so ist das vorrangige Ziel klar. »Wir wollen schnellstmöglich mit dem Punkten anfangen und die nötigen Zähler holen, um auch rechnerisch nicht mehr in Gefahr zu geraten. Aber wenn man bislang eine solch gute Saison gespielt hat, möchte man die jetzt auch bestätigen. Daher ist es unser Ziel, tabellarisch am Ende nicht schlechter zu stehen als jetzt, sondern vielleicht noch ein Stückchen höher zu klettern. Die Qualität im Kader ist auf jeden Fall da, er ist jetzt auch breiter aufgestellt.«

Saisonaus für Buividavicius

Das war Mitte November nicht der Falls, als die personell gebeutelte »KOA«-Elf auf eigenem Platz eine 0:4-Niederlage gegen Eschenburg hinnehmen musste. »Da hatten wir wirklich kaum Möglichkeiten, wofür schon die Tatsache sprach, dass ich selbst auflaufen musste«, so Frank lachend. Zudem habe man bei den Gegentoren mitgeholfen und selbst super Möglichkeiten ausgelassen. Und zu eben jenem Gegner reist sie am Sonntag zum Rückrunden-Auftakt. »Umso mehr haben wir natürlich aus diesem Spiel noch etwas gutzumachen. Wir wollen zum Auftakt punkten, um dann mit Selbstvertrauen ins Heimspiel gegen Tabellenführer Burgsolms zu gehen.«

Abgänge gab es im Lager der Dreier-SG nicht. Einzig Stasis Buividavicius, der sich in der Hinrunde einen Kreuzbandriss zugezogen hatte, ist in dieser Spielzeit keine Option mehr.

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