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TSG Wieseck steht vor Spitzenspiel

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Gießen (grm). In der Basketball-Regionalliga Südwest haben die Damen der TSG Wieseck und des TSV Grünberg II die Winterpause beendet und kehren am Wochenende auf den Court zurück. Dabei sind beide Teams auswärts gefordert: Während Wieseck bereits heute Abend bei den Dillingen Diamonds gefordert ist, reist die Grünberger »Zweite« morgen zum MJC Trier.

Dillingen Diamonds - TSG Wieseck (20 Uhr): Tabellenzweiter gegen Tabellenvierter - für die TSG beginnt das Basketball-Jahr 2023 mit einem echten Spitzenduell. Durch fünf Siege in Serie, darunter ein 81:60 gegen Trier zum Jahresabschluss, kletterten die Wieseckerinnen auf Platz vier und wollen nun in Dillingen Revanche für das 60:66 im Hinspiel nehmen.

»Es war ein enges Spiel und ich denke, dass das auch im Rückspiel so sein wird. Der Druck liegt auf jeden Fall bei Dillingen«, schätzt TSG-Coach Florian Quapil den kommenden Gegner ein. Die Saarländerinnen, dieden direkten Wiederaufstieg in die 2. Bundesliga schaffen wollen, mussten sich in dieser Saison nur dem Tabellenführer aus Bad Homburg (60:76) geschlagen geben. Neben Topscorerin Myrielle Nadine Platte ruht bei den Diamonds viel Verantwortung auf den Schultern von Kira Barra und Romy Brück, die im Hinspiel alle zweistellig scoren konnten.

»Defensiv spielen sie mit einer Manndeckung, wobei sie viel Druck machen. Dadurch holen sie natürlich viele Fastbreaks, gerade gegen die schwächeren Teams«, anaylsiert Quapil, der sein jedoch Team nicht als chancenlos ansieht: »Anders als im Hinspiel haben wir dieses Mal Jua und Abby dabei, sodass wir größer aufgestellt sind.« Aufseiten der TSG fehlen Julia Ishaque, Ivana Gaydorova, Carmen Greinke und Merle Bitter.

MJC Trier - TSV Grünberg II (Samstag, 17.30 Uhr): Auf die Gallusstädterinnen warten zum Jahresbegnn mit Trier sowie Dillingen gleich zwei Topteams der Liga. »Natürlich sind wir da Außenseiter und wissen auch, dass wir gegen andere Teams die Punkte holen müssen. Dennoch wollen wir in der Rückrunde da weiter machen, womit wir angefangen haben«, sagt Grünbergs Coach Steffen Menz, der nach längerem Urlaub wieder zurück ist. Ebenfalls wieder mit an Bord ist Aimée Menz, die mit einem Bänderriss länger ausgefallen war. Das Hinspiel gewann Trier knapp mit 56:48.

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