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TuBa siegt in Burg

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Burg/Gießen (rfd). Der einstige Aufstiegsanwärter Turabdin Babylon Pohlheim feiert mit dem 3:1 (1:0)-Sieg im Verbandsligaduell beim SSC »Juno« Burg das ersehnte Erfolgserlebnis.

SSC »Juno« Burg TuBa Pohlheim 1:3

Es war der aktuelle Krisengipfel der Liga. Die Gastgeber holten in den letzten sechs Partien nur zwei Pünktchen und erzielten dabei nur einmal mehr als ein Tor. Pohlheim gelang nur ein Dreierpack aus den jüngsten sieben Punktspielen. Kein Wunder, dass beide Trainer Kampf und Leidenschaft oberste Priorität einräumten.

Nach 32 Minuten hätte Felix Kessler abschließen müssen, anstatt Gästekeeper Ricardo Alpsoy ausspielen zu wollen und zehn Minuten später schüttelte Pohlheims Kevin Rennert seine Bewacher ab und markierte mit einem satten Flachschuss ins lange Eck das 0:1. Deutlich unterhaltsamer verlief der zweite Durchgang. TuBa-Akteur Liridon Krasnic sah wegen wiederholten Foulspiels die »Ampelkarte«, ehe nur Sekunden später Kevin Rennert mit einem wahren Sahnestück das 0:2 gelang. An der Mittellinie erkannte Rennert, dass SSC-Ersatztorwart Benny Pfeiffer viel zu weit vor seinem Kasten stand und überlupfte selbigen. Burg verkraftete den Nackenschlag und verkürzte nur 120 Sekunden später durch Mangnus Bähr auf 1:2. Die Gastgeber hatten nun endgültig realisiert, dass sie numerisch überlegen waren und setzten Druck auf. Ihre Defensivakteure schoben von hinten mit an, über die Flügel kam nun viel mehr und das Gros der Zweikämpfe ging auch an den Liganeuling.

TuBa verteidigte mit Mann und Maus gegen den nun volles Risiko gehenden SSC. Selten stießen die Gäste in die sich verstärkt bietenden Räume, aber Kevin Rennert, der Mann des Tages, holte immerhin gegen Benny Pfeiffer den Foulelfmeter heraus, den er höchstselbst zur 3:1-Entscheidung verwandelte (83.). Burgs Trainer Steffen Hardt war enttäuscht: »Die Moral meiner Jungs ist weiterhin intakt, aber wir müssen es jetzt einfach hinbekommen, die gravierenden individuellen Fehler abzustellen«. TuBa-Coach Ibrahim Cigdem erkannte, dass es alleine ums Gewinnen ging. »Wir haben nach der Pause nur wenig zugelassen und uns als Team präsentiert. Unser Unterschiedsspieler Kevin Rennert machte dann alles klar und das war auch verdient«, arbeitete Cigdem heraus.

Pohlheim: Ricardo Alpsoy - Jovic (83. Pektas), Nelio Alpsoy, Sidon, Klotz - Sevim - Basmaci (66. Gültekin), Parson, Rennert - Krasniq, Beslen (76. Beyene)

Schiedsrichter: Mustafa (Schierstein) - Zuschauer: 130 - Tore: 0:1 Rennert (42.), 0:2 Rennert (50.), 1:2 Bähr (62.), 1:3 Rennert (83., Foulelfmeter) - Gelb-Rote Karte: Krasnic (50., Pohlheim, wegen wiederholten Foulspiels)

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