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Turgut schaut Abstieg entgegen

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Gießen (mol). Nachdem die erste Mannschaft des FC Gießen in der Regionalliga Südwest bereits als Absteiger feststeht und den Gang in die Hessenliga wird antreten müssen, verharrt auch die zweite Mannschaft der Universitätsstädter seit Saisonbeginn tief im Tabellenkeller der Verbandsliga Mitte. Und nachdem das Team von Trainer Thomas Turgut aus den beiden »Endspielen« bei der SG Walluf (0:

6) und gegen Germania Schwanheim (3:3) nur einen einzigen Zähler sammeln konnte, rückt die Gruppenliga für das Tabellenschlusslicht immer und immer näher. Bei mittlerweile acht Punkten Rückstand auf das rettende Ufer würde wohl nur noch ein Erfolg bei der Spvgg. Eltville allerletzte Resthoffnungen bewahren.

Spvgg. Eltville - FC Gießen II (So., 15 Uhr)

»Es war wirklich ein schlechtes Spiel von beiden Seiten. Anfangs hatte ich nach der 1:0-Führung noch Hoffnung, weil wir in den ersten 20 Minuten auch wirklich gut gespielt haben. Danach war das Niveau auf beiden Seiten aber wirklich gering, weshalb man wohl sagen muss, dass beide Mannschaften zurecht da stehen, wo sie stehen«, fand Gießens Trainer klare Worte zum Duell des Letzten gegen den Vorletzten. Und auch die Aussichten schätzt der FCG-Übungsleiter realistisch ein. »Bei acht Punkten Rückstand brauchst du ja erstmal drei Siege, um diesen aufzuholen. Wenn du dann eine Chance haben willst, musst du sicherlich nochmal sechs Punkte mehr machen. Und fünf oder sechs von sieben Spielen werden wir sicherlich nicht gewinnen, auch wenn wir alles geben und versuchen, das Bestmögliche herauszuholen.«

Das Hinspiel im September war eine klare Sache für die Jungs vom Rhein, die den Grundstein des 5:1-Auswärtssieges mit drei Toren zwischen der 16. und 23. Minute legten. »Wir waren unsortiert und hatten das Spiel im Nu verloren«, erinnert sich Turgut zurück, blickt aber auch voraus: »Eltville hat nicht den einen, alles überragenden Einzelkönner, sondern kommt über das Kollektiv und verfügt über eine gute und kompakte Mannschaft.« Positiv für Gießens Coach ist die Tatsache, dass mit Daigo und Toki Hiromoto sowie Luca Schneider gleich drei Akteure wieder zur Verfügung stehen.

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