Turnaround im zweiten Viertel

Gießen (cnf). Moral haben am Sonntagnachmittag die Gießen Pointers in der 1. Basketball-Regionalliga Südwest bewiesen. Die Korbjäger um Headcoach Daniel Dörr münzten bei der SG Mannheim einen beträchtlichen Rückstand nach dem ersten Viertel noch zu einem 92:83-Auswärtserfolg um. Damit feierten die Mittelhessen, die seit zwei Spielen ungeschlagen sind, ihren nunmehr sechsten Erfolg im zehnten Saison-Pflichtspiel.

SG Mannheim - Gießen Pointers 83:92

Die Gäste waren lediglich mit einer schmalen Acht-Mann-Rotation angereist. Die Heimmannschaft, bis dato erst dreimal siegreich unterwegs gewesen, erwischten den besseren Start, während sich das Dörr-Team gleich zu Beginn zunächst einmal drei Turnover in Folge leistete. Angeführt von ihrem Topscorer Jeremy Ingram, der auch diesmal wieder auf solide 30 Punkte kam, eilte die SG - die zwischenzeitlich sogar mit 20 Punkten führte - bis zur ersten Viertelpause auf 30:12 (10.) davon.

Erst im zweiten Abschnitt fingen sich die Lahnstädter allmählich und verkürzten ihren Rückstand bis zum Kabinengang auf nur noch acht Zähler (48:36, 20.).

Gießen probierte es nun mit verschiedenen taktischen Maßnahmen und fand vor allem dank einer guten Defensivarbeit, die mit der Zeit auch den Offensivmotor befeuerte, in seinen Rhythmus. Im dritten Viertel (18:27) hatten die Gäste das Geschehen bereits weitestgehend unter Kontrolle und arbeiteten sich bis zur 30. Minute auf 68:63 heran.

Das letzte Quarter dominierte das Dörr-Team, bei denen Christopher Miller und Benjamin Lischka jeweils 21 Punkte markierten, komplett und entschieden dieses entscheidend mit 29:17 zu eigenen Gunsten.

»Am Ende des Tages war das eine absolut geschlossene Mannschaftsleistung. Wir sind unglaublich stolz, dass wir das Spiel von minus 20 aus gedreht haben«, freute sich Pointers-Co-Trainer Dejan Kostic.

Gießen Pointers: Carl 17/1, Wiegard 3, Rostek 7/1, Njie 9, Kenntemich 10/2, Miller 21, Lischka 21/1, 4.

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