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Tuta lässt sich nicht locken

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Frankfurt (pep). Tuta (22) ließ sich nicht locken. Die Journalisten wollten bei einer kleinen Fragerunde am Dienstag rausbekommen, wie die Aufstellung der Eintracht in London denn aussehen könnte. Schließlich erfordert das Fehlen der gesperrten Evan Ndicka und Kristijan Jakic die eine oder andere personelle Veränderung. Doch der junge Brasilianer war schlau genug, nur mit Allgemeinplätzen zu antworten.

Beim Training sei in verschiedenen Rollen geübt worden, sagte er, »jeder Spieler vertraut jedem und der Trainer vertraut allen.« Und so werde man die beste Lösung finden.

Makoto Hasebe oder Almamy Touré heißt die Frage nach dem »dritten Mann« der Dreierkette und Vertreter von Ndicka. Im Mittelfeld wird Djibril Sow neben Sebastian Rode spielen, das ist klar. Sow hat nach seinem Kurzeinsatz gegen Hoffenheim nach überstandener Knieverletzung auch am Dienstag mit der Mannschaft trainiert. Und er wird auch beim Abschlusstraining in Frankfurt am Mittwochmittag mitmachen. Erst danach fliegen die Frankfurter in die britische Hauptstadt, die sich übrigens am Dienstag den ersten angereisten Fans mit strahlendem Sonnenschein von ihrer besten Seite präsentierte.

Tuta, zuletzt in Barcelona gesperrt und seitdem den Kollegen dankbar, »dass sie mir zwei weitere Spiele geschenkt haben«, hat immerhin verraten, dass er selbst auf seiner angestammten Position auf der rechten Seite der Abwehrkette spielen wird. Wie seine Kollegen geht er davon aus, dass die Eintracht gut vorbereitet sein wird.

Am Sonntag haben fast alle das Spiel von West Ham beim FC Chelsea im Fernsehen angeschaut. »Sehr kompakt« seien die Engländer, »sehr entschlossen« und »stark beim Konter«, hat nicht nur Tuta festgestellt. »Das wird diesmal ein intensiver Abnutzungskampf«, glaubt er. Die Gegenmittel lägen auf der Hand. Tuta: »Jeder sollte seine Duelle möglichst für sich entscheiden.«

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