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U23 in Poleposition

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Die Pause ist vorbei: Auch die Landesliga-Handballer der TSF Heuchelheim sind in der Landesliga wieder aktiv. © PeB

Gießen. Ab dem kommenden Wochenende wird es ernst für die heimischen Handball-Teams, über das finale Abschneiden in der Saison 2021/22 entscheiden ab dem 23./24. April dann die Aufstiegs- bzw. Abstiegsrunden. So auch in der Männerhandball-Landesliga Mitte.

Aufstiegsrunde:

Zwei heimische Vertreter haben es in die am Wochenende beginnende Aufstiegsrunde geschafft.

Dabei besitzt die U23 des TV Hüttenberg allerbeste Chancen, nach dem Abstieg im Jahr 2019 nun wieder in Hessens höchste Spielklasse, der Oberliga, zurückzukehren. Das Team des Trainergespannes Dirk Happel und Tim Spengler geht in die sechs Meisterrundenpartien als souveräner verlustpunkfreier Spitzenreiter.

Dicht auf den Fersen ist den »Terriern« zum Start allerdings die HSG TV/VfR Wiesbaden, die nur einen Minuspunkt und damit einen minimalen Rückstand aufweist. Zum ersten Topduell kommt es am 14. Mai im Hüttenberger Sportzentrum, los geht es für den TVH am Samstag (19.30 Uhr) mit einem Heimspiel gegen den Vierten TuS Holzheim.

Hypothek

Ebenfalls den Sprung in die Meisterrunde geschafft hat die HSG Lumdatal , die von Position drei aus ebenfalls am Samstag (18 Uhr in Lollar/Nord) mit einem Heimspiel gegen die HSG EppLa (Eppstein/Langenhain) startet. Allerdings hat das Team von Trainer Eike Schuchmann in der Hauptrunde beide Partien gegen den TV Hüttenberg und damit auch den direkten Vergleich verloren.

Eine Hypothek, die hinsichtlich etwaiger Aufstiegsambitionen zu groß sein dürfte. Aber die Lumdataler könnten das Zünglein an der Waage spielen, beispielsweise in ihrem Gastspiel beim Tabellenzweiten Wiesbaden in der kommenden Woche.

Abstiegsrunde:

Für gleich vier der heimischen Vertreter kann es in den verbleibenden acht Partien nur ein Ziel geben, und das lautet Klassenerhalt.

Die besten Chancen darauf haben vor dem Start eines Siebener-Feldes die TSF Heuchelheim , die die Tabelle der Abstiegsrunde mit 8:4 Punkten anführen und mit einem Heimsieg am Sonntag (17.30 Uhr) gegen Schlusslicht TG Friedberg (3:9) weitere wichtige Zähler verbuchen könnten. Mit 6:6 Punkten hat auch die HSG Linden eine gute Ausgangsposition und könnte diese am Samstagabend (19.30 Uhr in Lützellinden) mit einem Heimsieg gegen den Tabellennachbarn TV Idstein (5:7) weiter verbessern.

Punkte zu verschenken, gilt es in Anbetracht von wohl mindestens drei Absteigern ohnehin zu vermeiden, zumal das Feld auch noch dicht gedrängt ist. Punktgleich mit 5:7 Zählern starten die HSG Hungen/Lich (Samstag, 19 Uhr in Hungen gegen die TG Kastel) sowie die HSG Lollar/Ruttershausen (Samstag, 19 Uhr gegen die HSG Goldstein/Schwanheim) als Dritt- bzw. Vorletzter ins Rennen um den Klassenerhalt.

Dieser ist aber sowohl für das Team von Carsten Schäfer als auch für das von Dino Dragicevic noch absolut realistisch, zumal selbst »Abstiegsrunden-Spitzenreiter« TSF Heuchelheim nur drei Zähler mehr aufweist.

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