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U23 mag die Fremde nicht

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Vellmar (mol). Die U23 des TV Hüttenberg hat wichtige Punkte in der Männerhandball-Oberliga verpasst und muss auch nach der fünften Partie in fremden Hallen noch auf den ersten Auswärtssieg der Saison 2022/23 warten. Beim bisherigen Tabellenvorletzten TSV Vellmar konnte der Aufsteiger lange Zeit nicht an die starken Heimauftritte der letzten Wochen anknüpfen und geriet in schwachen ersten zehn Minuten nach der Pause auf die Verliererstraße.

Eine furiose Aufholjagd war dann nicht mehr von Erfolg gekrönt, am Ende hieß es 23:24 (8:11).

TSV Vellmar - TV Hüttenberg U23 24:23

»In Vellmar ist es schwer zu spielen, zumal am Sonntagabend und ohne Harz, das war uns klar. Aber wir haben in der ersten Halbzeit zu viel liegen lassen und wollten es nach der Pause dann besser machen. Leider haben wir aber komplett den Faden verloren. Wir haben uns unglaublich stark zurückgekämpft und eine super Moral bewiesen, aber leider hat es nicht gereicht. Doch wir greifen im Heimspiel gegen Petterweil am nächsten Wochenende wieder an«, so TVH-Coach Dirk Happel.

Zu Beginn waren die Hüttenberger gut im Spiel und noch das bessere Team. Nach gut zwölf Minuten hatte Paul Bährens die 5:3-Führung für die Mittelhessen besorgt. Es sollte in der Vellmarer Großsporthalle aber bereits die letzte des Abends bleiben, denn nach dem 5:5 (18.) legte der TSV vor und setzte sich über das 8:6 (24.) auf 11:7 ab (30.).

Moritz Schäfer gelang dann der letzte Treffer des ersten Durchganges zum 8:11 aus TVH-Sicht. Und auch wenn Konrad Stankewitz kurz nach der Pause nachlegte und auf 9:11 (32.) verkürzte, verloren die Hüttenberger die Partie letztlich in den Minuten darauf. Offensiv reihten sich in der folgenden Phase nämlich Fehler an Fehler, sodass Vellmar zunächst auf 13:9 (35.) und nach 39 Minuten sogar auf 17:10 davonziehen konnte. Nach dem 11:19 nach 42 Minuten wachte der Aufsteiger dann so richtig auf, bewies große Moral, verkürzte auf 14:19 (46.). Und nach dem 15:20 (49.) sorgten vier Treffer in Folge nach 52 Minuten für das 19:20 durch Till Uth.

Und obwohl die Hüttenberger schon beim 21:22 (56.) und auch wenig später beim 22:23 (57.) am Ausgleich schnupperten, bot sich die Chance zum Punktgewinn erst im letzten Angriff in den allerletzten Sekunden. Doch den Kempaversuch auf Simon Dahlhaus, der etwas zu hoch gespielt war, wurde Beute des Vellmarers Torhüters, der den Sieg seines Teams damit festhielt.

Vellmar: Herwig, Gomula - Räbiger, Hoffmann, Hujer (4), König (8), Stumbaum, Gockell (1), Lücking (1), Adam, Badenheuer (1), Koch, Berninger (2), Drönner (7).

Hüttenberg: Rüspeler, Herrmann - Stankewitz (7), Nandzik, Naumann, Schäfer (2), Knorz (1), Uth (3), Krauhausen, Dahlhaus (1), Wrackmeyer (4/1), Bährens (3), Rüpprich (2), Tietböhl.

Schiedsrichter: Hegebart/Schönberger (Eltville) - Zuschauer: 140 - Zeitstrafen: zwei (Berninger zwei) - drei (Wrackmeyer, Bährens, Tietböhl) - Siebenmeter: 4/2 - 1/1.

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