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Überragender dritter Platz

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Die »HBV-Boys« mit den Gießenern 12 Gustav Haas (hinten, 2. von links) und Maximilian Bartylak (hinten, 4. von links). Foto: ebi © ebi

Gießen (red). Fast 200 Basketball-Talente der Jahrgänge 2008 (Jungen) und 2007 (Mädchen) nahmen im Olympia-Stützpunkt Rhein-Neckar in Heidelberg am »Bundesjugendlager« teil. Bei diesen inoffiziellen Deutschen Meisterschaften der Landesverbände sichten die Jugend-Bundestrainer die Spielerinnen und Spieler mit dem größten Potenzial für die U15 und U16-Nationalmannschaft.

Beide HBV-Kader des Hessischen Basketball-Verbandes hatten sich zuvor beim Abschlusslehrgang in der LSBH-Sportschule in Frankfurt ntensiv vorbereitet. In Heidelberg präsentierten sich die ersatzgeschwächten »Hessen-Girls« mit Licht und Schatten. In der Vorrunde waren die Spissinger/Heuser-Schützlinge gegen Turniersieger Berlin (39:83) und Bayern (40:83) chancenlos und konnten sich lediglich gegen das Team Mitteldeutschland mit 73:30 durchsetzen.

Spannend wurde es im abschließenden Spiel um Platz 5 gegen Team Norddeutschland. Am Ende mussten sich die »Hessen-Girls« knapp mit 53:55 geschlagen geben. »Natürlich ist Platz 6 nicht unser Anspruch. Wir waren ersatzgeschwächt und sind mit sechs Spielerinnen des jüngeren Jahrganges nach Heidelberg gereist. Letztendlich zählt für uns das Sichtungsergebnis und damit sind wir überaus zufrieden«, so das Fazit der beiden HBV-Landestrainer Ebi Spissinger und Alex Heuser.

Die »Hessen-Boys« starteten mit einer 52:70-Niederlage gegen den späteren Turniersieger vom Westdeutschen Basketball Verband (WBV) und steigerten sich anschließend von Spiel zu Spiel. Durch Erfolge gegen die Mitteldeutsche Auswahl (73:58) und die SG Südwest (60:47) sicherten sich die HBV-Jungs um Landestrainer Reiner Chromik Platz 2 in der Gruppe und trafen somit im Spiel um »Bronze« auf den Turniermitfavoriten Berlin. Nach einer grandiosen ersten Halbzeit (39:25) zeigten sich die »Hauptstädter« geschockt, kämpften sich zwar heran, mussten sich jedoch am Ende mit 60:64 gegen Hessen geschlagen geben.

»Wir sind enorm stolz auf unsere Jungs, die ein überragendes Turnier gespielt haben«, so Landestrainer Reiner Chromik, in dessen Auswahl mit Gustav Haas und Maximilian Bartylak auch zwei Talente der (BBA Gießen 46ers ihr Können zeigen durften.

Abschließend wurden von den Bundestrainern auch eine Grünberger Spielerin für die deutschen Auswahlteams nominiert. So darf Sofia Gerber Ende November an einem DBB-Lehrgang teilnehmen und erhielt eine Berufung in den erweiterten DBB-U15-Kader.

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