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Umbruch mit viel Potential

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Gießen (jsg). Viel neuer Wind weht durch die JBBL-Mannschaft der Basketball-Akademie Gießen 46ers. Ein neuer Trainer und viele Spieler des jüngeren Jahrgangs mischen das U16-Team auf, das auf dieselben Vorrundengegner wie im Vorjahr treffen wird. Dabei sind die Erwartungen an das junge Team nicht übermäßig hoch, nur sechs Spieler haben letztes Jahr schon JBBL gespielt und dabei zumeist eine kleinere Rolle gespielt.

Kader: Vor allem die offensiven Stützen des Vorjahres sind weggebrochen. Till Heyne, Christian Mann und Elvoin Mehovic sorgten zusammen für fast 55 Punkte pro Spiel, die nun andere Spieler übernehmen müssen. Der Vierte, der im Schnitt zweistellig punktete, war Peja Strobl, der aber mit seiner Familie zurück in die USA gegangen ist.

Neu im Team sind dagen acht Spieler des Jahrgangs 2008. Gustav Haas, Louis Sutor und Jordan Lockhart aus der eigenen U14-Mannschaft und Ezra Hennig vom BC Marburg waren im Sommer viel mit dem Kader des Hessischen Basketball-Verbands unterwegs. Am Ende stand Haas genauso im Aufgebot für das Bundesjugendlager wie Max Bartylak, der als U14-Spieler bereits drei JBBL-Spiele für die 46ers bestritten hat.

Die Jugend der Mannschaft ist gleichzeitig ihre Stärke und ihre Schwäche. Durch die vielen 2008er im Kader ist das Entwicklungspotential des Teams groß, dennoch wird die Mannschaft zu Beginn Lehrgeld zahlen müssen.

Trainer: Neu auf der Trainerbank ist Tobias Bender. Der A-Lizenz-Inhaber kehrte von den Skyliners zurück in seine mittelhessische Heimat. Ihm an der Seite steht weiterhin Jan Schneider, der bereits letztes Jahr Co-Trainer von Marcus Krapp war.

Prognose: Die Vorbereitung lief nicht optimal. Es zeigte sich, dass die Vorrunde steinig wird. Das Team wird Zeit brauchen und daher wird es schwer, wie im Vorjahr noch über die Relegation in die Playoffs zu kommen. Allerdings sollte der Klassenerhalt keinerlei Problem darstellen.

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