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Und wieder verloren

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Von: Andreas Fischer

Crailsheim/Gießen (afi). Sieben Jahre nach dem Wiederaufstieg aus der ProA droht Basketball-Bundesligist Gießen 46ers immer mehr die Rückkehr ins Unterhaus. Am späten Dienstagabend verloren die Männer von Cheftrainer Pete Strobl das Nachholspiel bei den Merlins Crailsheim äußerst unglücklich mit 81:87 (48:41) und stehen damit erstmals auf dem letzten Tabellenplatz.

Nur einmal in den letzten zehn Spielen verließen die Männerturner die Halle als Sieger. Wieder mit Florian Koch, dafür abermals ohne Kyan Anderson als überzähligem Import verteidigten die Gäste vor 1530 Besuchern von Anfang an mit Herz und Leidenschaft. Aus einem schnellen 3:7-Rückstand machten sie eine eigene 17:13-Führung (7.), die TJ Williams per Buzzerbeater fast von der Mittellinie zur 29:22-Führung nach dem ersten Viertel veredelte.

Nach drei Dreiern der »Zauberer« war der Gießener Vorsprung beim 32:32 (13.) dahin, doch ließen sich die Gäste um den erstmals nach seiner Nachverpflichtung richtig überzeugenden TJ Williams nicht beeirren. Die Sieben-Punkte-Führung nach Abschnitt eins hatte weiter Bestand, als Kendale McCullum einen Dreier versenkte (39:32, 15.), JD Miller krachend dunkte (43:36, 18.) und Nuni Omot von jenseits der 6,25-Meter-Linie cool blieb (48:41, 20.).

Nach dem Wechsel führten die 46ers nach einem Dreier von Martins Laksa zwischenzeitlich sogar mit neun Punkten (56:47, 22.), verloren danach aber zusehends den Faden. Als sich Kendale McCullum 13 Minuten vor Schluss beim 64:62 für seine Truppe sein viertes Foul einhandelte und Strobl ihn auf die Bank holte, verloren die Gäste den Faden. Ein 9:2-Lauf bescherte Crailsheim so die 71:66-Führung vor dem letzten Viertel.

Ein Dreier von Nuni Omot bescherte den Gästen von der Lahn abermals den Ausgleich (71:71, 31.), den aber Kendale McCullum per technischem Fehler und Nuni Omot per vergebenem Korbleger fast fahrlässig aus den Händen gaben. Am Ende fehlte Gießen das Wurfglück und die »Zauberer« feierten beim 87:81-Heimsieg eine gelungene Generalprobe für das Final Four in Berlin.

Crailsheim: Aririguzoh, Gudmundsson (8), Radosavljevic (12), Kovacevic (n. e.), Kindzeka (n. e.), Bleck (8), Harris (10), Lasisi (2), Stuckey (13), Lewis (8), Shorts (26). - Gießen: Williams (12), Fayne (10), Koch (4), Miller (10), Binapfl, Uhlemann (2), Begue (n. e.), Laksa (13), Kraushaar (2), Nawrocki, Omot (12), McCullum (16).

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