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Ungefährdet in Hadamar

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Von: Rolf Birkhölzer

Hadamar/Gießen (bir). Der FSV Fernwald bleibt in der Fußball-Hessenliga in der Erfolgsspur. Nach dem 4:0 (1:0) am Samstag beim SV RW Hadamar ist das Team von Trainer Daniyel Bulut seit fünf Spielen mit drei Siegen ungeschlagen. Während sich der FSV mit diesem hochverdienten Dreier, dem elften bisher in dieser Runde, beim Tabellen-Fünfzehnten im oberen Tabellendrittel festgesetzt hat, bleibt die Mannschaft aus dem Landkreis Limburg-Weilburg stark abstiegsgefährdet.

SV Hadamar - FSV Fernwald 0:4

In der Offensive wurde beim gastgebenden Team von Interimscoach Ralf Schuchardt bei nur wenigen Tormöglichkeiten deutlich, warum es die drittschlechteste Trefferausbeute der Liga aufweist. »Das war ein hochverdienter Sieg mit einer super Mannschaftsleistung. Wir waren gierig, fleißig ohne Ball, haben uns mit Ball gut bewegt und hinten wenig zugelassen. Hadamar hatte nur in der ersten Halbzeit wenige Konterchancen, die Pierre gut gehalten hat. Und nach dem 2:0 haben wir den Gegner klar beherrscht«, war Bulut in der Nachschau rundum zufrieden.

Beide Teams gingen die Partie auf dem rutschigen Kunstrasen mit sehr viel Schwung und Offensivdrang an. Bereits in der vierten Minute landete ein Kopfball des aufgerückten Kevin Kaguah auf der Latte des SV-Tores, und zwei Minuten später hatten die Fernwalder Glück, dass Luca Teller mit seinem Schuss nur den Pfosten des FSV-Gehäuses traf.

Auch in der Folge suchten sowohl der gastgebende Tabellenfünfzehnte als auch die Gäste den schnellen Weg zum Tor, wobei die Bulut-Truppe zu klaren Möglichkeiten zur Führung kam. Nach zehn Minuten tauchte Nicolas Strack allein vor Hadamars Keeper Leon Hasselbach auf, der parieren konnte. Wenig später profitierte Brian Mukasa (14.) von einem super Pass von Erdinc Solak, schob aber allein vor Hasselbach das Leder zwei Meter am SV-Kasten vorbei. In Minute 27 konnte sich FSV-Torwart Pierre Kleinheider bewähren, als er einen Kopfball von Brooklyn Wölfinger überragend abwehrte. Drei Minuten vor dem Halbzeitpfiff dann doch die verdiente Führung für die Fernwalder durch Mica Hendrich. Vorangegangen war eine schöne Kombination über Johannes Hofmann, der Julian Bender auf dem Flügel anspielte, und dessen flache Hereingabe erreichte Hendrich am langen Pfosten, der zum 1:0 (42.) traf. »Super herausgespielt und zum richtigen Zeitpunkt«, fand Bulut.

Auch nach dem Wechsel waren die Gäste schnell auf Betriebstemperatur und legten ergebnismäßig rasch nach. Wiederum durch Hendrich, der nach einer Kombination über Elmir Muhic und Solak, der mit einem klugen Pass die Gastgeber-Abwehr ausgehebelt hatte, mit einem Heber über den SV-Keeper das 2:0 (48.) erzielte. Und nach gut einer Stunde legte Lucas Burger nach. Einen Pass von Solak nahm der FSV-Abwehrspieler auf dem Flügel auf, zog nach innen und traf mit links zum 3:0 (64.).

Für den Schlusspunkt sorgte der eingewechselte Tom Woiwod, für den zunächst Nicolas Strack in der Anfangsformation stand. Der FSV-Angreifer schob das Leder nach Querpass des stark aufspielenden Solak mit seinem 13. Saisontreffer zum 4:0-Endstand (79.) ins leere Tor.

SV RW Hadamar: Hasselbach - Fosuhene (51. Ramcilovic), Paul, Wölfinger, Dimter, Teller, Zey (60. Kosuchin), Wilhelmy (70. Sedy), Dillmann, Burggraf, Koch (79. Kittel).

FSV Fernwald: Kleinheider - Kaguah, Burger (72. Mohr), Bender, Muhic, Mukasa (81. Siebert), Goncalves, Solak (85. Markiewicz), Hendrich, Hofmann (85. Schäfer), Strack (77. Woiwod).

Tore: 0:1 Hendrich (42.), 0:2 Hendrich (48.), 0:3 Burger (64.), 0:4 Woiwod (79.) - Schiedsrichter: Jantz (Wiesbaden) - Zuschauer: 150.

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