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Ungefährdeter Derbysieg

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Sinnbildlich für die gesamte Partie: Serkan Akin (l.) zieht mit viel Tempo am Cleeberger Patrick Löw vorbei. © PeB

Mit einem souveränen 5:1 (4:1)-Erfolg beim FC Cleeberg und dem zweiten Dreier in Folge nach dem Rückrundenstart rückt die SG Kinzenbach immer weiter nach oben in der Tabelle der Fußball-Verbandsliga Mitte. Die »Raubritter« dagegen konnten erst einmal die möglichen Abstiegsplätze nicht verlassen. Dementsprechend »enttäuscht« war FCC-Coach Daniel Schäfer.

»Vor allem von der ersten Halbzeit. Wir wollten gut stehen und Zweikampfstärke zeigen, aber das hat nicht funktioniert. Wir hatten mehr Ballbesitz, aber das war brotlos. Wir haben es Kinzenbach zu leicht gemacht, zu den Toren zu kommen.«

FC Cleeberg - SG Kinzenbach 1:5

Sein Kollege Oliver Dönges hatte dagegen nicht viel an der Vorstellung seines Teams auszusetzen. »Es war ein klarer, verdienter Sieg«, so der SGK-Coach. »Besonders in der ersten Halbzeit haben wir es sehr gut gemacht. Unser Ziel war es, drei Punkte zu holen. Jetzt ist der Vorsprung auf die Abstiegsplätze größer geworden.«

Schon zur Pause war die SG Kinzenbach klar auf der Siegerstraße. Die 4:1-Führung war vielleicht ein Tor zu hoch, aber insgesamt hochverdient. Nach einer Anfangsphase - die geprägt war von verteiltem Spielgeschehen, bei denen die Kombinationsversuche unter fehlender Präzision und Fehlpässen litten - scheiterte zunächst Hakan Güngör (9.) mit seinem Schuss an FCC-Keeper Kevin Misgaiski. Auf der anderen Seite parierte Henrik Flechtner den von Dominik Huisgen (11.) geschossenen Ball bravourös. Besser machte es wenig später der Ex-Cleeberger Henrik Keller (12.), der bei seinem 13. Saisontreffer zum 1:0 von einem genauen Pass in den Rücken der FCC-Abwehr von Emre Yener profitierte. Tommy Ried erhöhte in der 22. Minute per Foulelfmeter, den Kevin Weidner an Ufuk Ersentürk verschuldet hatte, auf 2:0.

Klare Verhältnisse schon vor der Pause

Obwohl die Gastgeber immer noch zu wenig druckvoll und ohne Ideen den Weg zum gegnerischen Tor suchten, fiel der überraschende Anschlusstreffer durch einen Kopfball von Janik Gross (29.). Einen langen Eckball von Dominik Huisgen köpfte Nico Rosenkranz wieder vor das Tor, wo Gross vollendete. Bereits vier Minuten später sorgte Ersentürk wieder für klare Verhältnisse, als er eine Hereingabe von Marius Jörg, die der Cleeberger Sebastian Umsonst ungewollt für Ersentürk stoppte, zum 3:1 (33.) nutzte. Und Nicolas Anker erhöhte noch vor der Pause auf 4:1 (43.), nachdem Gross der Ball am eigenen Strafraum leichtfertig verloren hatte.

Nach der Pause entwickelten die Gastgeber etwas mehr Druck und hatten zahlreichere Torannäherungen. Aber mehr als ein zu hoch angesetzter Kopfball von Robin Dörr kam nicht dabei heraus. Die Kinzenbacher konnten sich wieder mehr vom Druck befreien, sodass Güngör ein Solo allein vor FCC-Keeper Misgaiski mit einem platzierten Schuss zum 5:1-Endstand abschloss.

FC Cleeberg: Misgaiski - Brandl, Weidner, Gross, Trivilino, Huisgen (46. Dörr), Löw (36. Hocker), Greb, Umsonst, Berledt (70. Kranz), Rosenkranz.

SG Kinzenbach: Flechtner - Yildirim, Yener (81. P. Sajonz), Anker, Jörg, Schmidt, Ersentürk (76. R. Sajonz), Ried, Güngör (68. Pantke), Akin, Keller.

Tore: 0:1 Keller (12.), 0:2 Ried (22., Foulelfmeter), 1:2 Gross (29.), 1:3 Ersentürk (33.), 1:4 Anker (43.), 1:5 Güngör (66.). - Schiedsrichter: Pietrowski (Langen). - Zuschauer: 180.

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Emre Yener beglückwünscht Henrik Keller zum Kinzenbacher Führungstreffer. © PeB

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