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Unglaubliche Defensivstärke

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Hüttenberg (mol). Dank einer unglaublichen Defensivleistung hat der TV Hüttenberg das Derby gegen die HSG Wettenberg klar für sich entschieden und damit den Aufwärtstrend fortgesetzt. Das Team des Trainergespannes Peter Tietböhl und Andreas Scholz gestattete den Damen aus dem Gleiberger Land nur ganze elf (!) Treffer und schob sich dank des 18:11 (8:

7)-Erfolges bis auf zwei Zähler an die unterlegenen Kontrahentinnen heran.

TV Hüttenberg - HSG Wettenberg 18:11

»Ich kann meiner Mannschaft nur ein Kompliment machen für die granatenhafte Abwehr, die sie über die gesamten 60 Minuten gespielt hat. Im Laufe der zweiten Halbzeit haben wir es dann auch offensiv viel besser gelöst und viele gute Entscheidungen getroffen. Jede Spielerin hat sich auch total reingehauen«, freute sich TVH-Coach Tietböhl und lobte neben der überragenden Torhüterin Luisa Plutzas auch die bärenstarken »Abwehrchefinnen« Luisa Hickel, Verena Seipp und Ida Tietböhl.

In Halbzeit eins hatte noch nichts auf einen am Ende so klaren Ausgang hingedeutet. Zwar taten sich beide Mannschaften bereits zu Beginn mit dem Torewerfen schwer, die HSG war aber jederzeit im Spiel (1:1, 8., 3:3, 15.). Nach Toni Schulds Siebenmetertreffer lag die Nober-Sieben sogar mit 5:4 (18.) in Führung, doch die folgenden 27 Minuten waren zum Vergessen für die Derbygäste. So konnte Hüttenberg die Partie schon vor der Pause drehen, beim 8:7 durch Janina Timmermann war aber noch alles offen.

Nicht so wenige Minuten später, denn der TVH baute in den Anfangsminuten von Hälfte zwei ein wahres Bollwerk auf, an dem sich die Wettenberger Damen die Zähne ausbissen.

Eine Viertelstunde lang blieb Hüttenberg ohne Gegentor und baute die Führung über das 10:7 (33., Fabienne Löffler) und 12:7 (39. Jule Naumann) bis auf 14:7 aus und hatte die Partie damit praktisch entschieden.

»Gegen 18 Gegentore kam man überhaupt nichts sagen. Es war nur extrem schade, dass wir uns für die vielen hochkarätigen Chancen nicht belohnen konnten. Mit nur elf Toren kannst du natürlich kein Spiel gewinnen«, bilanzierte HSG-Coach Kai Nober.

Hüttenberg: Plutzas, Naß - Happel, Seipp, Lisa Tietböhl (5), Jule Naumann (2), Hickel (3/3), Ida Tietböhl (1), Timmermann (1), Fischer, Löffler (1), Andermann (2), Walter, Schorradt (3).

Wettenberg: Habermehl, Hohl - Münch (1), Schuldt (5/5), Büsselberg, Goncalves (1), Tafferner (2), Pohl, Schwab, Risse, Tröller (2), Till, Schneider, Schön.

Schiedsrichter: Hohm/Petry (Bachgau). - Zeitstrafen: fünf (Schorradt zwei, Hickel, Timmermann, Fischer) - zwei (Schuldt, Schneider). - Siebenmeter: 5/3 - 5/5.

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