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»Unheimlich beeindruckt«

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Oberkleen (mol). Die HSG Kleenheim-Langgöns hat im letzten Heimspiel der Hauptrunde der Dritten Frauenhandball-Liga ein dickes Ausrufezeichen gesetzt und einen überdeutlichen Heimsieg gefeiert. Nach dem Remis im Hinspiel schwang sich das Team von Trainer Martin Saul gegen den TuS Königsdorf zu einer großartigen Leistung auf und feierte in der Weidig-Sporthalle einen 35:

23 (16:11)-Heimsieg.

HSG Kleenheim-Lang. - TuS Königsdorf 35:23

»Ich war emotional unheimlich beeindruckt von dem, was die Mädels heute auf die Platte gebracht haben. Die Spielerinnen, die die Verantwortung tragen mussten wie Nina Eggers, Franzi Dietz, Stephi Klug oder Katha Weber haben das unglaublich toll gemacht. Madeleine Buhlmann hat zudem saustark gehalten. Das war die richtige Antwort auf die ganzen Probleme der letzten Zeit, die die Mannschaft hier in Perfektion gegeben hat«, war Saul voll des Lobes und dankte auch für die tolle Unterstützung des Publikums.

Von der ersten Sekunde an waren die Gastgeberinnen präsent und gewillt, den Widrigkeiten der letzten Wochen zu trotzen. Schnell hieß es nach Nina Eggers‹ Treffer 3:0 (5.), nach dem 6:2 durch Franziska Dietz musste der TuS-Coach bereits zur grünen Karte greifen.

Zwar schaffte es Königsdorf in der Folge, Kleenheim-Langgöns nicht weiter davonziehen zu lassen, näher als auf drei Treffer (6:9, 20, 7:10, 21.) kamen die Rheinländerinnen aber nicht heran. Bis zum Pausenpfiff hatte sich die Saul-Truppe wieder einen Fünf-Tore-Vorsprung erzielt (16:11).

Und auch die Halbzeit konnte rein gar nichts am Spielverlauf ändern, denn wie zu Beginn startete die HSG wie entfesselt, zog schnell auf 19:12 (36., Stephanie Klug) davon und spielte sich förmlich in einen Rausch. Eine Viertelstunde vor dem Ende war die Entscheidung nämlich bereits gefallen, da die Kleebachtalerinnen zu diesem Zeitpunkt bereits auf 24:14 davongezogen waren. Und weil Katharina Weber überhaupt nicht mehr zu bändigen war und zehn (!) ihrer elf Tagestreffer in der zweiten Hälfte erzielte, wuchs der Vorsprung bis zum Schluss noch weiter an. Weber war es dann auch vorbehalten, den tollen Auftritt mit dem Tor zum 35:23-Endstand zu krönen. »Die offensive Deckung gegen die zweitligaerfahrene Annalena Welsch war der Schlüssel, da wir so auch noch das Zusammenspiel mit der Kreisläuferin unterbinden konnten«, resümierte Saul.

Kleenheim-Langgöns: Bork, Buhlmann - Eggers (3/1), Lotz (1), Dietz (3), Bachenheimer (2), Wulf, Knop, Kleinpell, Suchantke (2), vom Hagen (1), Arch, Klug (7/3), Bork-Werum (3), Schäfer (2), Weber (11).

Königsdorf: Lange, Hergarten - Hage, Franz (4/1), Lindenbach, Mrugas (3), Timurdas (2), Albers (1), Wunderling (2), Welsch (8/6), Bertram, Slusarcyk, Clausberg (2), Seipp (1).

Schiedsrichter: Hochstein/Wiedenmann (Butzbach/Köln). - Zuschauer: 200. - Zeitstrafen: acht (Klug drei, Eggers, Dietz, Bachenheimer, Arch, vom Hagen) - fünf (Franz zwei, Hage, Albers, Welsch). - Rote Karte: Klug (47., dritte Zeitstrafe). - Siebenmeter: 6/4 - 10/7.

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