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Unterlegen, aber nicht unzufrieden

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Von: Thomas Wißner

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Punktete verlässlich: Nico Köhler, hier am Barren. Foto: Wißner © Wißner

Linden (twi). Es läuft nicht ganz rund beim Turnteam Linden. Nach dem Auftaktsieg gegen Grünstadt und der Niederlage bei der KTV Obere Lahn mussten die Schützlinge von Trainer Christian Hambüchen sich bei ihrem zweiten Auswärtswettkampf der TG Saar II mit 29:26 geschlagen geben.

Zumindest bei den Geräten konnte das Turnteam den Wettkampf in der 2. Turn Bundesliga Nord ausgeglichen gestalten und Ringe, Sprung und Reck für sich entscheiden. Allerdings konnte die Null-Runde am Pferd nicht kompensiert werden, nachdem die Gastgeber alle vier Duelle und das Gerät mit 12:0 für sich entschieden. Somit lag das Turnteam bereits nach Boden und Pferd mit 3:17 Punkten im Hintertreffen und konnte diesen Vorsprung auch nicht im Schlussspurt am Reck aufholen. Nur Ares Federici konnte sich mit 13 Punkten das T-Shirt des Topscorers sichern. Holte Federici die Hälfte alle Lindener Punkte, so setzte sich auch Nico Köhler eindrucksvoll in Szene, gingen doch zehn Punkte auf sein Konto. Zwar steigerten sich die Lindener gegenüber ihrem ersten Auswärtswettkampf in Dillenburg, doch reichte dies nicht aus, denn auch die Gastgeber erwiesen sich als wesentlich gefestigter als in ihren beiden zuvor sieglosen Wettkämpfen.

Turnteam-Kapitän Tim Pfeiffer zeigte sich besonders »von der Gastfreundschaft und fairen und freundschaftlichen Atmosphäre in der Halle« in Dillingen beeindruckt. »In einem spannenden Wettkampf konnten sich die Gastgeber letzten Endes mit einem nahezu fehlerfreien Wettkampfdurchgang durchsetzen. Wir blieben zwar auch ohne Sturz, mussten jedoch drei bis vier kleinere Fehler hinnehmen, die in einem so engen Duell den Sieg kosten«, lautete das Resümee. Am Boden war es Federici der mit drei Punkten die einzige Führung der Lindener schaffte, die dann anschließend sechs Duelle hintereinander verloren. Erst Nico Köhler an den Ringen vermochte wieder zu punkten. Gemeinsam mit Federici sicherte er dem Turnteam auch den Sieg an den Ringen, jedoch lag das Turnteam zu diesem Zeitpunkt bereits mit 9:20 hinten. Beim Sprung starteten Tim Pfeiffer und Federici die Aufholjagd und einem 6:2-Gerätesieg, mussten dann aber bereits am Barren bei einer 3:6-Geräteniederlage erkennen, dass beim Reck nur noch ein Wunder helfen könnte. Und das blieb trotz eines 8:1-Gerätesiegs dank der Punkte durch Köhler, Federici und Yumito Nishiura aus, denn die Gastgeber turnten sauber, behielten die Nerven und leisten sich keinen Patzer, so dass schlussendlich die stabilen Vorträge für den Sieg reichten.

»Mit 291 geturnten Punkten, bei einigen kleineren Fehlern, kann man mehr als zufrieden sein. Die Basis für die kommenden Aufgaben ist gelegt und man freut sich auf die zweite Hälfte der Saison«, zeigte sich Pfeiffer aber dennoch zuversichtlich für den Heimwettkampf.

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