1. Startseite
  2. Sport
  3. Lokalsport

USC Gießen unterliegt beim Spitzenreiter

Erstellt: Aktualisiert:

Gießen (cnf). Nach dem starken Doppel-Spieltag in der Vorwoche, der zwei Siege einbrachte, setzte es für die Volleyballer des USC Gießen eine Niederlage in der Abstiegsrunde der Herren-Oberliga. Bei Primus Eintracht Wiesbaden kam das Eder-Team nicht über ein 0:3 hinaus.

Eintracht Wiesbaden - USC Gießen 3:0 (25:14, 25:23, 25:12): Die Gäste waren, aufgrund der gesundheitsbedingten Ausfälle von Johannes Lottner und Erkin Calisir, ohne etatmäßigen Zuspieler angereist. Zudem mussten auch Mittelblocker Philip Strömer und Libero Willi Worster ihr Teilnahme absagen. Als »Worst Case« beschrieb demnach Gießens Trainer Stefan Eder die personellen Voraussetzungen für die Partie in der Landeshauptstadt.

Dennoch gelang den Mittelhessen ein guter Start in die Begegnung (8:7). Nach und nach wurden die Eintracht-Aufschläge allerdings druckvoller (14:8), der USC vermochte diesen Rückstand bis zum Satzende nicht mehr zu verkleinern (25:14).

Auch zu Beginn des zweiten Satzes hielten die Gäste ordentlich dagegen, liefen Wiesbaden aber stets etwas hinterher (8:5). Als der Durchgang fast entschieden schien (17:12), bäumte sich das Eder-Team noch einmal auf und glich zwischenzeitlich auf 18:18 aus. Die Hausherren scheiterten nun immer wieder am USC-Block (20:21, 22:23), hatten nachfolgende aber dennoch das Glück auf ihrer Seite (25:23).

Bis zum 4:3 im dritten Abschnitt blieb Gießen abermals dran, ehe sich Fehler an Fehler ins Spiel der Lahnstädter reihten (12:4). Der Glaube an einen Überraschungssieg beim Spitzenreiter war sichtlich gebröckelt, sodass die Eintracht diesen Satz letztendlich klar mit 25:12 für sich verbuchen durfte.

Chancen vertan

»Nachdem der USC bisher in der Abstiegsrunde ungeschlagen war und trotz Verletzungspech letzte Woche gegen die beiden stärksten Konkurrenten gewinnen konnte, dachten wir: Schwieriger kann es ja nicht werden. So kann man sich täuschen. Ganz ohne etatmäßige Zuspieler ist es nochmal deutlich schwieriger«, bilanzierte Stefan Eder nach der Auswärtsniederlage.

Der Trainer ergänzte: »Ärgerlich bleibt aber trotzdem, dass wir den zweiten Satz aus der Hand gegeben haben. Von den letzten vier Punkten für Wiesbaden waren drei einfache, hohe Abpraller aus der Wiesbadener Abwehr und ihrem Block, die wir nicht oder ungenau verteidigen. Die müssen wir in der Abwehr holen und präzise aufbauen, dann gewinnen wir den Satz.«

Auf die Mittelhessen warten nun noch zwei Spiele: Am kommenden Freitag (19:30 Uhr) gegen die SSG Langen II in der Halle A der Herderschule sowie nur einen Tag später (Samstag, 19 Uhr) bei der SSVG Eichwald. Stand heute benötigt der USC mindestens noch zwei Punkte, um aus eigener Kraft den Klassenerhalt zu sichern.

USC Gießen: Aden, Budzinsky, Drößler, Eder, Focking, Geier, Heikaus, Kunze, Schulz, Zielinski.

Auch interessant