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Veilchen dürfen nicht blühen

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Grünberg (grm). In der 2. Damen-Basketball-Bundesliga Nord wartet auf die Bender Baskets Grünberg am Samstag (19 Uhr, Sporthalle der Theo-Koch-Schule) das erste Heimspiel des Jahres.

Bender B. Grünberg - Veilchen Göttingen (Samstag, 19 Uhr)

Dabei treffen sie auf die Medical Instinct Veilchen BG 74, welche die Hinrundenpartie in Göttingen mit 63:50 für sich entscheiden konnten. »Das Hinspiel war sehr umkämpft und insgesamt sehr körperlich. Das erwarte ich auch jetzt wieder, sodass die Rolle der Schiedsrichter natürlich wichtig sein wird«, merkt Baskets-Coach René Spandauw an und betont außerdem: »Wir müssen den Druck, den wir gegen Neuss hatten, weiter führen!«

Dass die Göttingerinnen dreimal hintereinander den Court als Verliererinnen verließen, verdeutlichte sowohl die größte Stärke als auch die größte Schwäche des Teams: Die Veilchen stellen zwar einerseits die zweitbeste Defense der Liga (51,3 gegnerische Punkte pro Spiel), aber verfügen andererseits eben auch über die zweitschlechteste Offense der Liga (54,5 PpS). Beste Werferin bei den Veilchen ist Annika Oevermann, die im Schnitt auf 10 Punkte kommt - ein guter, wenn auch kein überragender Wert. Hier könnte sicherlich eine Chance für die Baskets liegen, die mit Olivia Nash, den Horvath-Schwestern Cora und Nina, Isabell Meinhart sowie Carlice Poelstra über mehrere Spielerinnen mit Scoring-Potenzial verfügen.

Anders als im Hinspiel könnte bei den Veilchen außerdem eine alte Bekannte auflaufen: Jennifer Crowder. Die Aufbauspielerin, die in der Saison 2014/2015 13-mal im Trikot der Bender Baskets auflief und außerdem auf zehn Länderspiele für den DBB kommt, hatte den Großteil der Hinrunde verletzungsbedingt verpasst. Am vergangenen Sonntag kam sie gegen die BG 89 Hurricanes zwar zum Einsatz, aber konnte ebenfalls nicht verhindern, dass ihr Team aufgrund einer desolaten ersten Halbzeit (18:48) am Ende mit 55:68 verlor.

Positiver lief der Jahresauftakt für die Baskets, die mit einem 67:58 (30:32) in Neuss ihren fünften Saisonsieg einfuhren. Im Schlussviertel dieser Partie erwies sich vor allem die aggressive Verteidigung als Schlüssel zum Sieg - auf diese dürfte es auch gegen Göttingen ankommen. In Sachen Personal kann Spandauw wohl aus dem Vollen schöpfen.

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