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Versöhnlicher Ausklang

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Montral Scott ist gelingt mit den Gießen 46ers Rackelos der Derbysieg bei den Frankfurt Skyliners Juniors. © Schepp

Gießen (red). Mit einem 84:82-Auswärtssieg im Hessenderby bei den Frankfurt Skyliners Juniors haben die Gießen 46ers Rackelos die Spielzeit 2021/22 in der 2. Basketball-Bundesliga ProB (Süd) abgeschlossen. Damit gehen die Mittelhessen als bestes Team der PlayDowns - auch im Vergleich mit der Nordstaffel - als Neunter ins Ziel. Besonders schön: Am Ende war es die junge Garde der Rackelos, die den Unterschied machte.

Sebastian Brach und Tim Schneider überragten in der Schlussphase.

Skyliners Juniors - 46ers Rackelos 82:84

»Ich freue mich, weil wir das Beste daraus gemacht und am Ende sogar mit unserem Nachwuchs den Sieg geholt haben«, verteilte Headcoach Patrick Unger viel Lob an seine Spieler, die ohne Maxi Begue und Tim Uhlemann in der Mainmetropole angetreten waren.

Unger hatte generell viel Spielzeit an die zweite Fünf der Rackelos - die von 30 mitgereisten Fans unterstützt wurden - verteilt. Diese lief über 28 Minuten einem Rückstand hinterher, bekam eine zweistellige Führung der Frankfurter im ersten und zweiten Viertel aber jeweils in den einstelligen Bereich reduziert. Für den ersten Führungswechsel zeichnete sich dann Karl Maruschka verantwortlich, der an der Linie auf 61:60 stellte.

Bis zur Viertelpause vor dem Schlussquarter enteilten die Hausherren, die an diesem Abend von Ex-46er Marco Völler gecoacht wurden, wieder auf 69:62. In einem punktearmen vierten Viertel war es Johannes Lischka, der mit vier Punkten in Folge an der Linie zur Aufholjagd blies. Bei einem der Foulcalls war der Kapitän der Rackelos beim Fastbreakdunk unsanft von Frankfurts Alvin Onyia zu Boden geschickt worden.

In den verbliebenen fünf Restminuten war dann richtig Feuer im Spiel. Obwohl es für beide Teams um nichts mehr ging, warfen alle Beteiligten alles in die Waagschale. Brach eröffnete den letzten Run der Rackelos per Korbleger kurz vor Beginn der 39. Minute, Schneider legte per Dreier nach (79:79). Zwei Frankfurter Auszeiten konnten nicht verhindern, dass Gießen den eigenen Korb sauber hielt und auf der Gegenseite Brach zum 84:79 auflegte.

»Am Ende stand auch Johannes Lischka nicht mit auf dem Feld - und die restlichen Jungs haben das toll gelöst! Gratulation an die Mannschaft. Dass wir jetzt auch noch Neunter geworden sind, darüber freuen wir uns natürlich«, so Übungsleiter Unger abschließend.

Gießen 46ers Rackelos: Brach (15), Kreile (2), Maruschka (7), Schneider (8), Göbel (6), Amaize (5), Lischka (20), Scott (15), Döntgens (4), Istrefi (2), Baumgarten.

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