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Verspäteter Abschluss

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Gießen (mol). Eine längere Vorbereitungszeit auf eine Partie hatten die Handballerinnen der HSG Wettenberg wohl nur vor dem Auftaktspiel der Saison. Denn nach fünfwöchiger Pause beendet das Team von Trainer Kai Nober an diesem Wochenende mit einer Nachholpartie die Oberliga-Qualifikationsrunde. Und diese hat es - zumindest rein tabellarisch - nochmal in sich.

SG Kirchhof II - HSG Wettenberg (Sonntag, 18 Uhr, Stadtsporthalle Melsungen): Aktuell weisen die Zweitliga-Reserve und die Damen aus dem Gleiberger Land nämlich jeweils zwölf Pluspunkte auf. Nach einem klaren 26:19-Hinspielsieg könnte sich das Nober-Team mit einem weiteren Erfolg in Nordhessen das Ticket für die Meisterrunde sichern.

Was allerdings einer Herkulesaufgabe gleichkommt, denn Kirchhof konnte trotz der aktuellen Punktgleichheit alle fünf Heimspiele für sich entscheiden und weist in eigener Halle demzufolge eine blütenweise Weste auf. Zudem erschweren natürlich die Bedingungen die Ausgangslage für Wettenberg, denn in Melsungen wird natürlich wieder geharzt. Doch in den letzten Wochen war es der HSG zumindest möglich, mit dem Haftmittel zu trainieren.

»Daher geht ein großer Dank an die HSG Pohlheim sowie die HSG Dutenhofen/Münchholzhausen, die uns ihre Hallen für Einheiten unkompliziert zur Verfügung gestellt haben«, so Nober, der mit Blick auf die Partie am Sonntagabend aber noch ergänzt: »Wir wissen nicht, wer bei Kirchhof auflaufen wird. Da es ein wichtiges und zudem ein Heimspiel ist, wird aber sicherlich alles an Bord sein. Daher heißt es, auf uns zu schauen, unsere Stärken wie die starke Verteidigung und die erste und zweite Welle einzubringen. Zudem brauchen wir ein strukturiertes Aufbauspiel, den Willen, in die Tiefe zu gehen, und natürlich eine hoche Abschlussquote.«

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