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Vertagte Wiedergutmachung

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Gießen (mcs). Auch in der Frauenhandball-Oberliga fliegt am kommenden Wochenende nochmal der Ball, nach aktuellem Stand der Dinge können auch alle drei heimischen Vertreter zu ihren Partien antreten.

Dabei geht einzig die TSG Leihgestern auf Reisen und tritt im nordhessischen Fritzlar an. Die HSG Wettenberg (gegen die SG Kirchhof II) sowie der TV Hüttenberg (gegen Eintracht Böddiger) können die letzte Begegnung des Jahres dagegen vor eigenem Publikum austragen.

Germania Fritzlar II - TSG Leihgestern (Samstag, 16 Uhr, Sporthalle der König-Heinrich-Schule Fritzlar): Nach dem Ausfall des Derbys gegen Hüttenberg bot sich der TSG keine schnelle Chance, die richtige Antwort auf die schwache Leistung in Launsbach (20:25) zu geben.

Umso mehr ist dies jetzt das Ziel des Tabellenvierten, der mit einem Erfolgserlebnis in Nordhessen in die Pause gehen will. Was durchaus möglich erscheint, denn Fritzlar musste nach zwei Siegen zum Auftakt zuletzt drei Niederlagen einstecken. »Dennoch müssen wir vor allem schauen, wer alles fit wird und dabei sein kann. Es gab zuletzt doch die eine oder andere Booster-Impfung, Magen-Darm-Geschichten und so manch grippige oder angeschlagene Spielerin. Dennoch müssen wir uns nach dem Totalausfall gegen Wettenberg auf uns konzentrieren, unsere Stärken abrufen und wollen uns einfach mit einer guten Leistung in die Weihnachtspause verabschieden«, so TSG-Trainerin Jonna Jensen, die dennoch warnt. »Fritzlar ist zuhause sicherlich nochmal stärker einzuschätzen!«

HSG Wettenberg - SG Kirchhof II (Samstag, 18 Uhr, Sporthalle der Gesamtschule Gleiberger Land Launsbach): Nach zwei starken Leistungen und damit einhergehenden zwei Siegen zuletzt, hat sich die HSG auf Platz drei verbessert, mit dem Tabellenzweiten aus Kirchhof aber zum Jahresabschluss nochmal eine hohe Hürde zu überwinden.

Welches Team da am Wochenende auf seines zukommen wird, weiß Wettenbergs Trainer nicht, spielt für ihn aber auch nicht die entscheidende Rolle. »Kirchhofs erste Mannschaft spielt zeitgleich, das letzte Spiel gegen Hoof ist ausgefallen. Daher ist schwer einzuschätzen, wer da aufläuft. Aber ich denke wir sollten uns auf unsere Art, Handball spielen zu wollen, konzentrieren«, so Kai Nober, der weiter ausführt: »Dazu gehört es, wieder gut, kompakt und aggressiv zu verteidigen, damit wir darüber wieder unser Tempospiel forcieren können. Im Angriff muss es uns gelingen, Torgefahr auszustrahlen, zudem müssen wir natürlich auch den Mut zur Lücke und einen guten Torabschluss haben. Wir wollen alles dafür tun, nochmal eine maximal gute Leistung abzurufen!«

TV Hüttenberg - Eintracht Böddiger (Sonntag, 17 Uhr, Sportzentrum Hüttenberg): Nach der coronabedingten Absage des Derbys bei der TSG Leihgestern greift der TV Hüttenberg an diesem Wochenende nochmal ins Spielgeschehen ein und will dem letzten Heimsieg gegen Fritzlar nun auch einen gegen Böddiger folgen lassen. »Das ist natürlich ganz klar unser Ziel, denn wir wollen das Jahr nicht nur mit einem positiven Erlebnis abschließen, sondern auch tabellarisch wieder den Anschluss herzustellen«, macht Peter Tietböhl klar.

Dieser beschäftigt sich vorab nicht damit, ob die Eintracht, die in Heimspielen ohne Harz antreten muss, damit gut zurechtkommen wird oder nicht. »Wir sollten definitiv auf uns schauen und müssen einfach sehen, eine gewisse Konstanz in unser Spiel hineinzubekommen«, so Hüttenbergs Trainer. Dieser kann in der letzten Partie des Jahres Neuzugang Tanja Schorradt aufbieten, aufgrund der »Grippewellen-Zeit« steht Hüttenbergs Kader für das Wochenende aber ansonsten noch nicht fest.

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